Scrollen!

Unsere Druckproduktion mit Jan Cvetkovic

Unsere Neue macht Druck!

Auch wenn unsere bisherige Maschine ihr Limit noch nicht erreicht hatte, haben wir uns zukunftsorientiert dafür entschieden, frühzeitig eine zweite Maschine anzuschaffen. Und nicht nur deshalb. So werden sowohl weitere künftige Produktionssteigerungen ohne Unterbrechung ermöglicht, als auch jetzt schon durch die Redundanz erreicht, dass etwa bei Wartungs- oder Umrüstarbeiten die Druck-Produktion nie stillstehen muss. Bisher wurden einige Aufträge außer Haus gegeben, was ungeachtet zusätzlicher Kosten auch mit Risiken verbunden war. Mit zwei Maschinen gibt es dieses Problem aktuell gar nicht mehr. Seit September letzten Jahres bedienen wir alle Aufträge mit ihren vielfältigen Anforderungen ausschließlich durch unsere eigene Produktion. Außerdem können wir nun auch außer planmäßige Aufträge annehmen, um diese entsprechend abzuwickeln. 

Die Firma Manroland, von der unsere bisherige Maschine gekauft wurde, und die Firma König & Bauer, die nun die neue geliefert hat, sind qualitativ hochwertige Anbieter von Spezial-Druckmaschinen mit vergleichbar größter Stärke auf dem europäischen Markt.

Unsere beiden Maschinen eignen sich für das Bedrucken schwerer Kartonage von 0,4 mm – 1,6 / 1,7 mm Materialstärke. Obwohl die Manroland sechs Farbwerke hat und die König & Bauer nur fünf, können wir mit der neuen auf modernstem Stand der Technik gleichwertige Qualität liefern. Ein wirklicher Unterschied zwischen beiden Maschinen ist die hohe Geschwindigkeit, mit der die König & Bauer druckt.

Aufgestellt wurde die Maschine im letzten Jahr mit Standardeinstellungen und groben Anpassungen für unseren speziellen Bedarf. Aktuell findet bei laufendem Betrieb das Feintuning statt, sodass wir davon ausgehen, dass wir bis ca. Mitte des Jahres dieses abgeschlossen haben werden. Die bisherigen Anpassungen konnten ohne große Probleme vorgenommen werden.

Druck-Qualität in professionelle Hände!

Verantwortlich für das Wohlbefinden unserer beiden Druck-Ladies ist in erster Linie Abteilungsleiter „Druck“, Jan Cvetkovic. Mit seiner guten fachlichen Ausbildung zum Drucker bei Kolbe-Druck konnte er von Anfang an Knowhow im Offset-Druck aufbauen. Als wir bei Wenner vor gut 13 Jahren planten, zu Offset überzugehen, haben Jan Cvetkovic und sein Vater, Lazar Cvetkovic, diesen Bereich, der für uns damals Neuland war, nicht nur entwickelt, sondern gemeinsam auch hier ganz neue Maßstäbe gesetzt.

Seit Anfang 2021 ist Jan Cvetkovic als Abteilungsleiter für den Druckbereich im neu eingeführten Produktionsleitungsteam. Dieses besteht aus den Abteilungsleitern für die einzelnen Spezialbereiche Drucken, Kleben, Stanzen und Haustechnik. Da alle Bereiche aber verzahnt arbeiten, sind hier die Abteilungsleiter quasi bereichsübergreifend im Einsatz. Somit werden auch die Druckmaschinen den Anforderungen aller anderen Abteilungsleiter nicht entgehen. Umgekehrt werden diese gemeinsam dafür sorgen, dass es den druckenden Ladies an nichts fehlt und sie immer gut mit Ölen und Fetten verwöhnt werden.

Betriebsleiter Produktion im Interview

Die Wenner-Redaktion im Dialog mit Herrn Lazar Cvetkovic

Wenner-Redaktion
Guten Tag, Herr Cvetkovic. Sie sind Betriebsleiter der Produktion. Was darf man sich unter Ihrem Aufgabengebiet vorstellen?

Lazar Cvetkovic
Als Leiter ist es natürlich meine Aufgabe, dass die Produktion in all ihren Bereichen und Prozess-Stufen reibungslos von statten geht. Dafür ist ein ständiges Controlling und die Steuerung der Prozesse Grundlage. Zu den Prozessen gehören u. a. Rohwarenbeschaffung, Lagerabläufe und -bestände im Blick haben, die gesamte Ablauflaufplanung inkl. Maschinen- und Personaleinsatzplanung. Dabei muss auch immer die Funktionalität der einzelnen Maschinen im Blickfeld sein, also auch deren Wartung.

In Bezug auf die Personaleinsatzplanung muss klar gesagt werden: Nur eine unmissverständliche Kommunikation und die Kenntnis über die Fähigkeiten der einzelnen Teammitglieder sichern eine reibungslose Umsetzung der Planung.

Das hört sich jetzt vielleicht nach einem wirklich großen Aufgabenbereich an. Ist er auch, „groß“ meine ich. Aber nach 37 Jahren Betriebszugehörigkeit gehen einem viele Dinge in Fleisch und Blut über, sodass auch neue und zusätzliche Anforderungen gut zu kompensieren sind.

Wenner-Redaktion
Das alte Jahr 2020 ist abgeschlossen und am Jahresbeginn laufen in den Unternehmen die Vorbereitungen für den Jahresstart in manchen auch die Inventur, falls diese nicht bis Silvester schon erledigt wurde.
Wie starten Sie mit Ihrer Mannschaft die Produktionsvorbereitung im neuem Jahr 2021?

Lazar Cvetkovic
Die Wartung der Maschinen muss natürlich kontinuierlich ganzjährig erfolgen. Auch eine Bewertung, ob Neuinvestitionen bzw. der Austausch vorhandener Geräte sinnvoll wären, um weiterhin hohe Qualität garantieren zu können. Dies ist natürlich immer auch ein Punkt, der dann wichtig ist, wenn eine Jahresinvestitionsplanung ansteht. So wie wir z. B. 2020 eine zweite Druckmaschine angeschafft haben, um damit in zwei Schichten die Aufträge – unser Auftragsvolumen ist Gott sei Dank sehr gut – kunden- und terminorientiert abwickeln zu können. Außerdem bietet sie eine Redundanz in Zeiten, in denen eine von beiden vorübergehend nicht einsatzfähig ist.

Auch eine besondere Zeit für die Inventur entfällt bei uns, da wir diese ebenfalls permanent ganzjährig durchführen, und zwar wöchentlich. Wöchentlich verschaffen wir uns einen genauen Überblick über unser Anlagevermögen die Maschinen und Werkzeuge betreffend, zählen bzw. gleichen Lagerbestände von Fertigprodukten, die auf Abruf stehen, und von Rohmaterialien ab. So können wir auch bei Auftragsanfragen immer sehr schnell handeln.

Ende Januar findet ein internes Audit zwischen allen Abteilungsleitern und der Geschäftsleitung statt. Hier kommen dann nicht nur alle Zahlen auf den Tisch. Es geht u. a. auch darum, für die Zukunft Risiken zu erkennen, zu bewerten und zu reduzieren wie etwa die Ausschussquoten. Notwendige Prozessoptimierungen werden herausgestellt und möglicherweise weitere Prozess-Stufen identifiziert und in den Projektplan eingebaut.

Wenner-Redaktion
Was läuft zum Jahresbeginn in der Produktion im Vergleich zum Rest des Jahres anders als sonst?

Lazar Cvetkovic
Aufgrund der schon erwähnten dauerhaften Abläufe erst einmal gar nichts. Für die Produktion gibt es keine Unterbrechung wegen eines neuen Kalenderjahres.

Was aber doch zusätzlich anfällt ist das verstärkte Augenmerk auf unsere Lagerkapazität. Hier möchten wir, dass alle Plätze so belegt sind mit Material, dass wir eine größtmögliche Verfügbarkeit zu möglichst jeder Zeit für unsere Kunden gewährleisten können. Gerade diese hohe Verfügbarkeit sichert uns ein wirklich großes Spektrum zufriedener Auftraggeber.

Wenner-Redaktion
Wie motivieren Sie Ihre Mannschaft zum Jahresstart?

Lazar Cvetkovic
Wenn den Abteilungsleitern alle Zahlen auf dem Tisch liegen und die Abschlussbesprechung mit der Geschäftsleitung stattgefunden hat, wird das gesamte Team über die Zielsetzungen informiert. In diesem Jahr ist neu, dass das gesamte Produktionsleitungs-Team ab jetzt zusammen in einem Großraumbüro arbeitet. Hiervon versprechen wir uns eine bessere und leichter in Gang zu haltende Kommunikation – sozusagen ein Co-Working in Neudeutsch.

Außerdem wird es ab jetzt Mitarbeiterentwicklungsgespräche in kurzen Abständen geben. Das heißt, Stärken von Mitarbeitern werden evaluiert und die Mitarbeiter entsprechend nicht nur eingesetzt, sondern auch unterstützt, z. B. durch Schulungen. Es werden Ziele definiert und in der Folge geschaut, ob diese so erreicht wurden, ob man dann weitere Ziele stecken kann oder ob man – weil gesteckte Ziele nicht, nur teilweise oder zögerlich erreicht wurden – weitere Maßnahmen ergreifen sollte. So können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren tatsächlichen Fähigkeiten entsprechend effizient arbeiten, aber vor allen Dingen auch zur eigenen Zufriedenheit tätig sein. Das schafft Motivation durch den Erfolg des Einzelnen.

Wenner-Redaktion
Zum Schluss noch eine persönliche Frage: »Was sind Ihre speziellen Vorsätze für das Jahr 2021?«

Lazar Cvetkovic
Auf Wenner bezogen, ist es mir ein Anliegen, dass das Unternehmen weiter stabil ist und natürlich auch weiterhin wächst. Entsprechend möchte ich mich hierfür einsetzen können, dürfen und es natürlich auch tun.

Aber es ist mir auch ein Anliegen, dass ich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so führe, dass sie das Gefühl haben, zu einer Familie zu gehören, nicht nur zu einem Team. Zu einer Familie, die dasselbe Ziel hat: Das Unternehmen und damit auch sich selbst voranzubringen.

Ganz persönlich wünsche ich mir, dass wir bei Wenner junge Menschen durch eine Tandem-Bildung von Jüngeren und Lebenserfahreneren fördern können. Die Jungen lernen von den Erfahrungen der alten Hasen. Das gilt natürlich auch andersherum. Was die jüngeren Kolleginnen und Kollegen an Neuerungen und frischen Ideen in das Unternehmen tragen verhindert ja nicht zuletzt auch ein mögliches Maß an Betriebsblindheit, die bei sehr langjähriger Tätigkeit eben nicht ausgeschlossen ist, und erhält die Flexibilität. Also – wenn man es mit einem Schmunzeln ausdrücken möchte – Erfahrungsweitergabe auf der einen Seite als Grundlage steht gegen Einrostung durch neue Erfahrungen und Blickweisen auf der anderen Seite. Eindeutig „win/win“.

Gerade jetzt, aber eigentlich grundsätzlich, wünsche ich mir und natürlich auch allen Kolleginnen und Kollegen Gesundheit. Die ist nicht so selbstverständlich, wie wir alle seit letztem Jahr nur zu gut wissen. Damit wir wenigstens frühzeitig gegensteuern können – zumindest die Erkrankung an Corona betreffend – werden bei Wenner regelmäßig alle paar Wochen Coronatests durchgeführt. Sie sind eine Vorsichtsmaßnahme und können uns wenigstens auf der einen Seite ein wenig Angst nehmen, auf der anderen Seite auch durch Früherkennung schnell die notwendigen Maßnahmen einleuten.

Wenner-Redaktion
Herr Cvetkovic, ganz herzlichen Dank für dieses sympathische Interview und für den Einblick in Ihr sehr umfangreiches Tätigkeitsfeld. Ohne eine gewissenhafte Betriebsleitung kann ein Unternehmen definitiv keine effiziente Produktion gewährleisten. Das wird durch Ihre Ausführungen mehr als deutlich für uns. Wir wünschen Ihnen, dass Sie persönlich Ihre Wünsche umsetzen können und der Belegschaft sowie unserem Unternehmen, dass die gesteckten Ziele für 2021 auf jeden Fall erreicht werden – gern auch mehr!

Wir… mit Ihnen zusammen ins neue Jahr

Wir alle haben das aufregende und ereignisreiche Jahr 2020 bald hinter uns gebracht und freuen uns nun erstmal auf Weihnachten. Dazu wünschen wir Ihnen alles erdenklich Gute und viel Freude an den vor uns liegenden Feiertagen. Das vergangene Jahr hat viele schöne Erfahrungen und Erlebnisse gebracht, aber auch einiges, was wir lieber nicht erlebt hätten. Schlagwort hier ist wohl die Corona-Pandemie, bei der wir alle erstmal auf ein Minimum zurückfahren mussten und auch derzeit noch müssen. Viele Menschen bangen um ihre Gesundheit und um ihre Existenz. Umso größer ist unsere Hoffnung, dass das neue Jahr 2021 wieder mehr Gutes zu bieten hat und wir langsam in unser normales Leben zurückkehren können. Das wünschen wir nicht nur uns, sondern auch ganz besonders Ihnen: Ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins kommende Jahr, vor allem bei bester Gesundheit und mit viel Elan, um diese Krise zu bewältigen und nach vorne zu schauen.

Ihre Friedrich Wenner GmbH

E-Bike-Raum bei Wenner

Wir, die Firma Wenner, setzen seit vielen Jahren aktiv auf Umweltschutz. Im Jahr 2020 haben wir wiederum einen großen Schritt in Richtung E-Mobilität unternommen. Nicht nur, dass seit diesem Jahr einer der ersten E-LKW in Deutschland auf den Straßen unserer Region für uns fährt, auch ein E-Sprinter ist umweltbewusst für uns unterwegs. Besonders stolz sind wir auch auf unseren neuen E-Bike-Fahrradraum, den wir ebenfalls in diesem Jahr in Betrieb genommen haben. In besonders gestalteter Atmosphäre, die richtig Lust auf’s Radfahren macht, können unsere Mitarbeiter/-innen ihre E-Bikes sicher abstellen und aufladen während sie ihrer Tätigkeit in unserer Firma nachgehen.

In Zusammenarbeit mit dem Bike-Park aus Dissen haben wir ein Konzept erarbeitet, das unseren Mitarbeitern/-innen das Leasing ihrer E-Bikes ermöglicht.
Sehr viele unserer Angestellten sind so auf den Geschmack gekommen und fahren ausschließlich mit ihrem E-Bike zur Firma und genießen es, sich direkt nach getaner Arbeit wieder auf ihr E-Bike zu schwingen und sich so körperlich fit zu halten. Auch die von uns finanzierte Fahrrad-App „Komoot“ für Freizeit-Ausflüge, wird gerne angenommen.

Uns ist es wichtig, dass die Menschen die hier arbeiten fit und gesund bleiben. Alles in allem eine Winwin-Situation für uns, unsere Mitarbeiter/-innen und nicht zuletzt für unsere gesamte Umwelt.

Bericht der Fleischwirtschaft in der Ausgabe 11_2020

Friedrich Wenner
Umweltfreundliche Kartonagen

Die Firma Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH (Versmold) ist ein Kartonagenhersteller, der sich auf die Herstellung von umweltfreundlichen Verpackungen aus Vollpappe aus nahezu 100% Recyclingmaterial spezialisiert hat. Das Unternehmen beliefert hauptsächlich die nationale und internationale Lebensmittelindustrie.

Produziert wird mit modernster Technologie und hohem ökologischen Anspruch für unterschiedlichste Branchen, Faltkartonagen in vielfältigen FEFCO-Varianten wie Boden-Deckelschachteln, Falthüllen und Trays.
Der Anspruch, ausschließlich hochwertige Kartonagen mit Farbdruck zu produzieren, wurde über drei Generationen stetig weiterentwickelt. Dabei hat Wenner z.B. als erstes Unternehmen in Deutschland 2020 in einen E-LKW investiert – ein klares Bekenntnis zu ökologisch-ganzheitlichem Handeln.

Aus strategischen Gründen hat Inhaber Stephan Potthoff-Wenner das Unternehmen 2020 an die Halbzellstoff-Industrie GmbH aus dem niedersächsischen Varel verkauft. So wurde eine verbesswerte Grundlage für die professionelle Verarbeitung von ökologischen Rohstoffen geschaffen.

MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der Betrieb einen neuen Kurs ein. Auch für den Hersteller MAN handelt es sich um eine Premiere.

Tasja Klusmeyer am 07.05.2020 um 17:00 Uhr

200507-1049-286969227.jpg

Kristian Evers (Geschäftsführer Halbzellstoff-Industrie), Geschäftsführer Stephan Potthoff-Wenner, MAN-Verkaufsberater Till Kortekamp und MAN-Verkaufsleiter Ferdinand Zeh (© Tasja Klusmeyer, HK)

Versmold. Auf dem Betriebsgelände der Friedrich Wenner GmbH steht der erste MAN eTGM, der in Deutschland ausgeliefert wurde. Der Lkw gehört nach Angaben von MAN Truck & Bus zu einer Kleinserie von Fahrzeugen, die im Laufe des Jahres an verschiedene Kunden in Europa gehen. Der Hersteller forciert damit den Einstieg in die Elektromobilität, der 2016 mit einem Testprojekt in Österreich begann.

Gleich mehrere Unternehmensvertreter plus Fotografenteam machten sich am Mittwoch zur Fahrzeugübergabe auf den Weg nach Versmold. Das Traditionsunternehmen aus dem Industriegelände soll für MAN Paradebeispiel sein, wie Ökologie im regulären Transportbetrieb zum Einsatz kommen kann. Hauptfokus liegt nach Angaben von Pressesprecher Gregor Jentzsch im „urbanen, regionalen Verteilerverkehr”. Die Reichweite des vollelektrischen Fahrzeuges beträgt je nach Topographie bis zu 200 Kilometern. Kunden im Umkreis von 50 Kilometern sind zunächst Ziel von Wenner.

Umweltfreundlichere Pendelfahrten

Bis zum Spätsommer wolle man den Geschäftspartnern „unsere Fortschrittlichkeit” zeigen, sagt Geschäftsführer Stephan Potthoff-Wenner. „Wir wollen nicht da stehenbleiben, wo wir sind.” Der Betrieb, der neuerdings wie berichtet zur Halbzellstoff-Industrie GmbH gehört, paart seit Jahren Ökologie und Ökonomie. Abfallmanagement und Recycling gehören dazu wie Energieeffizienz-Optimierung. 30 Prozent des Betriebsstromes erzeugt Wenner mit den eigenen PV-Anlagen.

Von diesen wird künftig auch die Batterie des E-Lkw aufgeladen. Um das unabhängig von der Sonnenscheindauer machen zu können, wird noch ein Speicher installiert.

Das Fahrzeug wird nach der ersten Werbetour zu Kunden hauptsächlich für den täglichen Pendelverkehr zwischen Lager an der Ziegeleistraße und Produktionsstätte auf der gegenüberliegenden Straßenseite eingesetzt. Etwa 30 Touren am Tag sind erforderlich – bisher mit einem klassischen Diesel-Lkw. Diese Kurzstrecke treibt die Diesel-Bilanz der Wenner-Flotte insgesamt in die Höhe. „Mit dem Elektro-Lkw erfüllen wir einmal mehr unser ökologisches Versprechen, dem wir uns seit Jahren verpflichtet fühlen”, sagt Stephan Potthoff-Wenner. Er sieht darin eine gute Ergänzung bisheriger Maßnahmen, mit denen der CO2-Ausstoß reduziert werden solle.

Zusammen mit Kristian Evers, Geschäftsführer der neuen Wenner-Mutter, nimmt Potthoff-Wenner den Lkw entgegen. Und betont, dass man auch in Sachen Elektromobilität von der Gruppendynamik profitieren wolle. „Nicht mehr jeder für sich, sondern im Miteinander.” Die MAN-Vertreter dürften sich über dieses Kundenpotenzial freuen.

Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue Perspektiven eröffnen.

HK: Tasja Klusmeyer am 30.04.2020 um 11:00 Uhr

200429-1832-285099486.jpg

Architekt Mirko Moch (von links), Betriebstechniker Martin Sell, Betriebsleiter Lazar Cvetkovic, Kristian Evers (Geschäftsführer Halbzellstoff-Industrie GmbH) und Geschäftsführer Stephan Potthoff-Wenner zeigen, wie die Produktionsstätte aussehen soll. Zurzeit lassen nur die mächtigen Pfeiler die Dimension erahnen. (© Tasja Klusmeyer, HK)

Versmold. Gegründet als kleine Holzkistenfabrik im Jahr 1930 hat sich der Versmolder Traditionsbetrieb über die Jahrzehnte zum Verpackungsspezialisten insbesondere für die Fleischwarenindustrie entwickelt. Die Brüder Stephan Potthoff-Wenner und Achim Potthoff führen das Unternehmen in dritter Generation. In Familienhand aber liegt der Betrieb aus dem Industriegelände nun nicht mehr. Die Friedrich Wenner GmbH ist zu 100 Prozent von der Halbzellstoff-Industrie GmbH aus Niedersachsen übernommen worden. Mit der Integration in eine „starke Gruppe“ solle die Zukunft des Unternehmens langfristig gesichert werden.

Stephan Potthoff-Wenner und Achim Potthoff sind weiterhin als Geschäftsführer tätig. „Natürlich treibt einen als Familienunternehmer immer der Schritt zur nächsten Generation um“, sagt Stephan Potthoff-Wenner. Eine Nachfolge innerhalb der Familie aber sei momentan nicht abzusehen. „Unabhängig davon hätten wir diese Entscheidung genauso gefällt“, betont der 61-Jährige.

In mehreren Schritten wurde der Betrieb in der jüngeren Zukunft erweitert und modernisiert. Jetzt wächst Wenner nicht nur räumlich, sondern ist Teil einer mittelständischen Unternehmensgruppe, die sich im „sich stark konzentrierenden Marktumfeld“ behaupten will. Funktionieren soll das mit einem langjährigen Geschäftspartner. Täglich pendelt die Wenner-Lkw-Flotte zwischen Versmold und Varel, um Rohstoff aus der dortigen Kartonfabrik zu holen.

Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten!

Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom Institut für Handelsforschung (IFH Köln) in Auftrag gegeben und auf dem Forum Wellpappe Ende 2019 vorgestellt wurde. Der Geschäftsführer Dr. Kai Hudetz sagte, dass der Handel bereits stark auf die Wünsche der Konsumenten nach ökologischen Alternativen reagiere.

Ökologische Produktionsweisen mit Eigenstrom-Versorgung, nachhaltige Materialbeschaffung und ein umsichtiges Umweltmanagement mit hoher CO2-Ersparnis stehen unter anderem auch bei uns ganz oben auf unserer Engagement-Liste:

Wir als Profis im Bereich VERPACKUNGEN AUS VOLLPAPPE FÜR FOOD
bieten Ihnen Verpackungen aus BIO-Vollpappe – weg vom Plastikmüll.

Unsere Umwelt ist uns wichtig, daher setzen wir auf Ökologie und Nachhaltigkeit: das bedeutet für uns ökologische Herstellung von umweltfreundlichen Verpackungen aus Vollpappe.

  • umweltverträgliche, umweltfreundliche Materialen
  • der Rohstoff Papier ist zu 100% wiederverwertbar
  • unser Rohmaterial besteht aus > 99% recyceltem Altpapier
  • wir drucken ausschließlich mit migrationsarmen Farben
  • unsere Kartonagen sind schadstoffarm
  • je nach Ausstattung sind unsere Kartons für alle Lebensmittelbereiche geeignet
  • wir produzieren mit 30% weniger CO2-Ausstoß durch eigene Stromherstellung, eigenes Blockheizkraftwerk und Wärmepumpe
  • 30% unseres Strombedarfs decken wir bereits selbst durch unsere Photovoltaikanlagen
    (ca. 450.000 kWh)
  • wir arbeiten ressourcenschonend durch nachwachsende Ressourcen
  • Stanzreste werden zu 100% recycelt und von uns wiederverwertet
  • So entstehen unsere umweltfreundlichen Industrieverpackungen, die beständig und stabil, frisch und farbenfroh den Abverkauf Ihrer Ware unterstützen.                                                                                                                 Unsere Kartonagen aus FSC zertifizierter Vollpappe bieten DESIGN und höchste Funktionalität in einem Produkt!

Die Zukunft hat längst begonnen!

Aktuelles bei Wenner

  • 18. Februar 2021

    WIRTSCHAFT REGIONAL 02|2021

    Lesen Sie den Bericht Umschalten auf Grün von der NRW.BANK Nordrhein-Westfalen will noch klimafreundlicher werden. Wie die NRW.BANK mit ihrer […]

    Mehr erfahren
  • 22. Januar 2021

    Unsere Druckproduktion mit Jan Cvetkovic

    Unsere Neue macht Druck! Auch wenn unsere bisherige Maschine ihr Limit noch nicht erreicht hatte, haben wir uns zukunftsorientiert dafür […]

    Mehr erfahren
  • 7. Januar 2021

    Betriebsleiter Produktion im Interview

    Die Wenner-Redaktion im Dialog mit Herrn Lazar Cvetkovic Wenner-Redaktion Guten Tag, Herr Cvetkovic. Sie sind Betriebsleiter der Produktion. Was darf […]

    Mehr erfahren
  • 22. Dezember 2020

    Wir… mit Ihnen zusammen ins neue Jahr

    Wir alle haben das aufregende und ereignisreiche Jahr 2020 bald hinter uns gebracht und freuen uns nun erstmal auf Weihnachten. […]

    Mehr erfahren
  • 17. Dezember 2020

    E-Bike-Raum bei Wenner

    Wir, die Firma Wenner, setzen seit vielen Jahren aktiv auf Umweltschutz. Im Jahr 2020 haben wir wiederum einen großen Schritt […]

    Mehr erfahren
  • 27. November 2020

    Bericht der Fleischwirtschaft in der Ausgabe 11_2020

    Friedrich Wenner Umweltfreundliche Kartonagen Die Firma Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH (Versmold) ist ein Kartonagenhersteller, der sich auf die Herstellung von umweltfreundlichen […]

    Mehr erfahren
  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

    Mehr erfahren
  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

    Mehr erfahren
  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

    Mehr erfahren
  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

    Mehr erfahren