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Aurubis kauft belgischen-spanischen NE-Metallrecycler Metallo

Der Hamburger Kupferkonzern Aurubis baut sein Recyclinggeschäft aus. Gestern gab das Unternehmen die vollständige Übernahme der belgisch-spanischen Metallo-Gruppe bekannt – ein auf die Rückgewinnung von Nichteisen-(NE)Metallen spezialisiertes Recycling- und Raffinationsunternehmen. Der Kaufpreis beträgt den Angaben zufolge 380 Mio €, die Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden. Den Vollzug erwartet Aurubis zum Jahresende.

Laut Aurubis ist Metallo Holdings im Besitz von Fonds, die durch TowerBrook Capital Partners, einer führenden transatlantischen Investmentfirma, verwaltet werden. Metallo beschäftige rund 530 Mitarbeiter mit den wesentlichen Standorten in Belgien und Spanien. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte Metallo den Angaben zufolge einen Umsatz von rund 985 Mio €. Zur Finanzierung der Transaktion will Aurubis keine neuen Aktien ausgeben.
Mit der Transaktion setzt Aurubis seine Recyclingstrategie konsequent fort. Wie berichtet, will sich der Hamburger Konzern zu einem Multi-Metall-Anbieter weiterentwickeln. So soll neben dem klassischen Kupfergeschäft das Angebot an weiteren Metallen wie beispielsweise Nickel, Selen oder Tellur ausgebaut und die Verkaufsmenge von Nicht-Kupfer-Metallen bis zum Geschäftsjahr 2022/23 verdoppelt werden. Gleichzeitig soll sich auch der Einsatz an komplexen Schrotten verdoppeln. Seine Ziele will der Konzern auch durch ein vermehrtes externes Wachstum erreichen, kündigte Aurubis bei der Vorlage seines letzten Geschäftsberichts an.

Münster bekommt ab 2020 Wertstofftonne

Die Stadt Münster hat sich mit den dualen Systemen auf die Einführung einer Wertstofftonne verständigt. Im Rahmen eines Gebietsteilungsmodells wird demnach der kommunale Entsorger Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) ab 2020 für 22 Prozent der Einwohner in der Stadt die neue Wertstofftonne leeren.
Die bisherige Erfassung in gelben Säcken wird damit abgelöst. Künftig können die Münsteraner Verkaufsverpackungen und stoffgleiche Nichtverpackungen in den vom AWM gestellten Wertstofftonnen entsorgen. Der 14-tägige Abfuhrrhythmus wird beibehalten. Die Tonnen haben ein Volumen von 120, 240, 660 und 1.100 Litern. Bereits 2012 hatten die AWM in zwei Stadtteilen in Münster im Rahmen eines Pilotprojekts die Wertstofftonne eingeführt.
Der AWM übernimmt für 22 Prozent der Menge die Kosten, weshalb die stadtweite Wertstofftonne voraussichtlich eine „minimale Gebührenerhöhung“ mit sich bringt. Auszugehen sei von rund 2,50 bis 3,00 € pro Einwohner und Jahr. Darüber hinaus hat der AWM nach EUWID vorliegenden Informationen mit den Systembetreibern eine Abstimmungsvereinbarung nach dem Verpackungsgesetz getroffen, die unter anderem auch eine Mitbenutzungsregelung samt Vergütung für die Altpapierentsorgung umfasst.
Derzeit läuft die Ausschreibung der dualen Systeme für das Stadtgebiet Münster. Die Stadt Münster werde sich, ebenso wie private Unternehmen, an dieser Ausschreibung beteiligen, erklärten die AWM. Den Zuschlag bekommt der günstigste Anbieter. Aktuell ist für Münster bis Jahresende der Entsorger Remondis mir der Abfuhr der gelben Säcke beauftragt.

NRW-Regierung erwartet keinen Entsorgungsengpass durch den Kohleausstieg

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen erwartet keinen Engpass bei der Abfallentsorgung durch den möglichen Ausstieg aus der Kohleverstromung. Das ist einem Bericht der Landesregierung an den Umweltausschuss zu entnehmen. „Die Landesregierung geht derzeit nicht davon aus, dass die Stilllegung von Kohlekraftwerken zu einem Engpass der in Nordrhein-Westfalen zur Entsorgung anfallenden Abfälle führen wird“, heißt es wörtlich in dem Bericht mit dem Titel „Welche Maßnahmen plant die Landesregierung, um die Müllentsorgung zu sichern?“ (Vorlage 17/2003).
Die Einschätzung der Landesregierung bezieht sich offenbar ausschließlich auf die Entsorgung von Abfällen aus privaten Haushalten. Hausmüll werde in Kohlekraftwerken nicht mitverbrannt, daher sei die Abfallentsorgung der privaten Haushalte von der Schließung der Kohlekraftwerke nicht betroffen. Für die rund 3,8 Mio Tonnen Haus- und Sperrmüll, die jährlich in den Privathaushalten Nordrhein-Westfalens anfielen, stünden in den 16 Müllverbrennungsanlagen des Landes „mehr als ausreichende Behandlungskapazitäten“ zur Verfügung, so die Einschätzung der Landesregierung. Dabei setzt sie das Haus- und Sperrmüllaufkommen im Land in Beziehung zur Gesamtkapazität der Müllverbrennungsanlagen im Land, die bei etwa 6,4 Mio Tonnen liegen.
Außer Acht gelassen werden bei dieser Einschätzung sowohl die gewerblichen Abfälle als auch die in den Kohlekraftwerden mitverbrannten Klärschlämme. Nach Darstellung der Landesregierung haben die 19 Kohlekraftwerke, denen in Nordrhein-Westfalen die Abfallmitverbrennung genehmigt worden ist, zusammen rund 1,6 Mio Tonnen Abfälle mitverbrannt.
Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in Ausgabe 21/2019 von EUWID Recycling und Entsorgung. Hier geht es zum E-Paper:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

BDE will Kunststoffrecycling stärken

Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) will das Recycling von Plastikabfällen verbessern. Dazu hat der Verband heute konkrete Forderungen in einer Kunststoffstrategie vorgestellt. Aus Sicht des Verbands muss das Kunststoffrecycling entlang der gesamten Wertschöpfungskette verbessert werden. „Was immer beim Produktkonzept, dem Design und der Stoff- und Materialauswahl schiefgeht, müssen die Entsorger ausbaden, und wenn es ihnen nicht gelingt, dann die Umwelt“, so BDE-Präsident Peter Kurth heute in Berlin.
Der Entsorgerverband sieht zu einer Stärkung der Kunststoffverwertung zwar alle Beteiligten gefordert. Besonderes Augenmerk muss aus Sicht des BDE aber auf das Produktdesign, das öffentliche Beschaffungswesen sowie Mindestvorgaben für den Rezyklateinsatz in der Produktion gelegt werden.
„Das Design ist entscheidend, ob das Recycling am Ende funktioniert oder nicht“, betonte Kurth. Gesellschaft und Wirtschaft müssten das Recycling daher von Beginn an mitdenken und vor allem die Hersteller sollten stärker in die Pflicht genommen werden.
Beim Wiedereinsatz der zurückgewonnenen Kunststoffrezyklate sieht der Verband in erster Linie die öffentliche Hand gefordert. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz sehe bereits jetzt vor, dass der Einsatz von Sekundärrohstoffen bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen bevorzugt werden soll. Diese Vorgabe werde bisher aber kaum berücksichtigt, beklagt der BDE. Angesichts eines jährlichen Beschaffungsvolumens der öffentlichen Hand von 350 Mrd € allein in Deutschland könnte das Recycling durch eine stärkere Berücksichtigung von Sekundärrohstoffen in öffentlichen Aufträgen deutlich vorangebracht werden, ist der Verband überzeugt.
Die auf EU-Ebene beschlossenen Mindesteinsatzquoten von Rezyklaten von 25 Prozent bei PET-Flaschen begrüßt der BDE ebenfalls. Dies sei ein guter Ansatz, der auch auf andere Fraktionen und Produktgruppen ausgedehnt werden sollte, hieß es heute in Berlin. Hierzu gebe es bereits zahlreiche Gespräche.
Gesicherte Absatzwege für die beim Kunststoffrecycling gewonnenen Materialien seien zudem entscheidend für Investitionsentscheidungen der Verwertungsunternehmen, betont der Verband weiter. Investitionen in entsprechende Anlagen würden sich nur lohnen, wenn die Recyclingrohstoffe einen Markt finden. Ohne Absatzmöglichkeiten für Rezyklate blieben die Investitionen im schlimmsten Fall ganz aus.
Exportverbote für Plastikabfälle sind aus Sicht des BDE nicht hilfreich für das Kunststoffrecycling. „Wenn man in den Ländern Kreislaufwirtschaft fördern möchte, ist ein Exportverbot von Plastikabfällen, das Verhindern von Rohstoffzufuhr“, erklärte Verbandspräsident Kurth. Außerdem seien Kunststoffe keine gefährlichen Abfälle.
Den kompletten Bericht zur Kunststoffstrategie des BDE lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 22/2019. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht der Text bereits ab Dienstag 14.00 Uhr im E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

FEAD: Exportregelungen verschlechtern Kunststoffrecycling

Die Europäische Föderation der Entsorgungswirtschaft (FEAD) kritisiert die in Genf von der Vertragsstaaten-Konferenz der Basler Konvention getroffenen Beschlüsse zum Export von Kunststoffabfällen. Man verstehe zwar die Motive, doch die Wirkung der Exportbeschränkungen mit Blick auf die Meeresvermüllung hält FEAD für fraglich. Es werde ignoriert, dass recycelte Abfälle auf einem globalen Rohstoffmarkt gehandelt würden, sagt FEAD-Präsident Jean-Marc Boursier. Durch den Verlust der Exportwege komme es zu weniger Recycling.
Nach Ansicht des Entsorgerverbands werden Ausfuhren von gesammelten und sortierten Kunststoffabfällen aus der EU stark zurückgehen und sich negativ auf die bestehenden Getrenntsammlungssysteme auswirken. Letztlich würden sich die Recyclingleistungen der EU verschlechtern. Laut FEAD werden derzeit jährlich 7,8 Mio Tonnen Kunststoffe in der EU gesammelt und sortiert. Etwa 3 Mio Tonnen davon wären dann nicht mehr für den Export außerhalb der EU geeignet. Dies müssten dann verbrannt werden.
Es gebe keine neuen Märkte, die den Ausfall der Exportwege kompensieren könnten. Die privaten Entsorger seien nur dann bereit, in die Verbesserung der Qualität von Kunststoffrecyclaten zu investieren, wenn es einen Markt für recycelte Kunststoffe gibt, sagt FEAD. Um die Nachfrage anzukurbeln, müsse es verbindliche Einsatzquoten für Rezyklate in Produkten, eine geringere Mehrwertsteuer sowie verbindliche Beschaffung der öffentlichen Hand für Produkte aus Rezyklaten geben. Zugleich müssten importierte Produkte unter diese Regelungen fallen.
Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in Ausgabe 21/2019 von EUWID Recycling und Entsorgung. Hier geht es zum E-Paper:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

Talfahrt bei Altpapierpreisen für untere Sorten gestoppt

Der Abwärtstrend bei den Altpapierpreisen auf dem deutschen Markt ist im April zumindest bei den unteren Sorten zum Stillstand gekommen. Sowohl bei Mischpapier als auch bei Kaufhausaltpapier und Wellpappe-II-Abfällen haben sich die Notierungen gegenüber März nur geringfügig geändert. Marktteilnehmer berichteten überwiegend von einem ruhigen, nahezu unveränderten Geschehen in diesem Marktsegment. Angebot und Nachfrage seien bei den niedrigeren Qualitäten relativ ausgeglichen, war mehrfach zu hören. Nur in Einzelfällen wurde Preise weiter nach unten korrigiert.
Das Altpapieraufkommen wurde mehrheitlich als „normal“ bezeichnet, die von einigen Akteuren erwartete Mengensteigerung rund um die Osterfeiertage blieb wohl aus. Die Papierfabriken seien dennoch mit reichlich Menge versorgt gewesen, hieß es. Einzelne Marktteilnehmer berichteten von einem deutlich spürbaren Mengendruck bei Kaufhausaltpapier sowie vor allem von im Westen auf den Markt drängenden Altpapiermengen aus dem europäischen Ausland, vor allem aus Großbritannien.
Die Verfügbarkeit von Deinkingware sei trotz der Osterferien ebenfalls gut gewesen, so dass es auch hier keine Versorgungsprobleme gab, hieß es von Seiten eines Altpapiereinkäufers.
Den aktuellen Bericht zum deutschen Altpapiermarkt inklusive der konkreten Preisveränderungen für die einzelnen Sorten im April lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 21/2019. Für Kunden unserer Premium-Angebote stehen die Informationen auch in unserem Märkte-Bereich zur Verfügung:

EUWID-Altpapiermarkt Deutschland

Rat stimmt neuen Vorschriften über Einwegplastik und Düngemittel zu

Die neue EU-Richtlinie über Einwegartikel aus Kunststoff und die Verordnung über Düngemittel sind nun auch von den Mitgliedstaaten offiziell verabschiedet worden. Der Beschluss fiel am Dienstag bei einem Ratstreffen. Die neuen EU-Vorschriften müssen jetzt noch unterzeichnet und im Amtsblatt der EU veröffentlicht werden und treten dann am zwanzigsten Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Ihre Anwendung beginnt zwei bzw. drei Jahre nach dem Veröffentlichungstag.
Die Einwegplastikrichtlinie verbietet ab 2021 bestimmte Einwegprodukte aus Kunststoff und aller Produkte aus oxo-abbaubaren Kunststoffen in der EU. Der Verbrauch anderer Einwegprodukte aus Plastik wie Getränkebecher und Fast-Food-Verpackungen soll verringert werden. Die Verschlüsse von Einwegflaschen aus Kunststoff müssen spätestens ab 2025 fest mit der Flasche verbunden sein.
Für bestimmte andere Produkte führt die Richtlinie Kennzeichnungspflichten und/oder die erweiterte Herstellerverantwortung ein, darunter Kunststofftragetaschen, Getränkebecher, Zigarettenfilter mit Kunststoffanteil und Fanggerät aus der Fischerei. Ab 2025 müssen Einweg-Getränkeflaschen aus Plastik mindestens 25 Prozent Recyclingmaterial enthalten und zu mindestens 77 Prozent getrennt gesammelt werden. 2030 steigen diese Mindestvorgaben auf 30 bzw. 90 Prozent.
Die neuen EU-Vorschriften über Dünger ersetzen die Düngemittel-Verordnung von 2003. Die neue Verordnung deckt erstmals neben Mineraldüngern auch Produkte aus organischen und Sekundärrohstoffen ab und legt die Anforderungen fest, die mit der CE-Kennzeichnung versehene EU-Düngemittel erfüllen müssen, damit sie im EU-Binnenmarkt frei gehandelt werden können. Dazu gehören nach Angaben des Rats verbindliche Obergrenzen für den Gehalt bestimmter Schadstoffe, die Verwendung bestimmter Kategorien von Komponentenmaterialien und Kennzeichnungsvorschriften. Hersteller von Düngemitteln ohne CE-Kennzeichnung haben weiterhin die Möglichkeit, diese Produkte auf ihrem nationalen Markt in Verkehr zu bringen.

Tom Bird neuer Präsident des BIR

Der internationale Recyclingverband BIR hat William Thomas Bird vom chinesischen Unternehmen Chiho Environmental Group zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Die Wahl erfolgte während der Hauptversammlung des Bureau of International Recycling in Singapur, wo der Verband noch bis Mittwoch seine Frühjahrstagung abhält. Bird folgt auf Ranjit Singh Baxi, der das Amt über die in der Satzung vorgesehene maximale Dauer von vier Jahren ausübte.
Der neue Präsident war zuvor drei Jahre lang Schatzmeister und Vorstandsmitglied des BIR und übte davor verschiedene andere Ämter in der Organisation aus. Bird war ebenfalls Präsident des europäischen Stahlrecyclingverbands EFR (European Ferrous Recovery and Recycling Federation), der jetzt eine Sparte des Dachverbands EuRIC bildet.
Tom Bird ist seit mehr als 30 Jahren in der Recyclingwirtschaft aktiv und war nach Angaben des BIR nach seinen Anfängen im Familienunternehmen, der britischen Bird-Gruppe, in Führungspositionen in Unternehmen wie Liberty Metal Recycling, Van Dalen und Sims Metal Management tätig. Aktuell ist er Chief Operating Officer des in Hongkong ansässigen Metallrecyclers Chiho Environmental Group, zu dem seit Ende 2016 auch die deutsche Scholz-Gruppe und die Liberty-Gruppe aus den USA gehören.
Das BIR ist nach den Worten Birds „der einzige wirklich internationale Recyclingverband“. Die Organisation, der sowohl nationale Recyclingverbände als auch Einzelunternehmen angehören, hat nach eigenen Angaben mehr als 750 Mitglieder aus allen Kontinenten.

Zunehmender Preisdruck am Stahlschrottmarkt

Der Preisdruck am Stahlschrottmarkt wächst. Im Mai sind die Frei-Werk-Preise über alle Schrottsorten hinweg gesunken. Auch für die kommenden Juni-Verhandlungen sehen die Stahlschrotthändler eher weiteres Abwärtspotenzial. „Es ist noch Luft nach unten“, sagte ein Gesprächspartner in der monatlichen EUWID-Umfrage.
Die konjunkturelle Abkühlung insbesondere in der Automobilindustrie ist für den Schrotthandel an beiden Enden der Wertschöpfungskette deutlich spürbar. Aufgrund des schwächelnden Absatzes drosselten die Automobilhersteller und deren Zulieferer die Produktion, so dass weniger Produktionsschrott anfalle. Das Schrottaufkommen an den Entfallstellen, insbesondere von Spänen, liege ca. 20 Prozent niedriger als üblich, so eine grobe Schätzung der Händler.
Gleichzeitig nehme der Stahlbedarf im Bereich Automotive, aber auch im Maschinen- und Werkzeugbau ab, so dass sich die Auftragslage der Stahlwerke insbesondere für Qualitätsstähle verschlechterte. „Die Flachstahlproduzenten haben richtig Probleme“, so ein Händler. Es wird berichtet, dass die Stahlhersteller tageweise die Produktion ruhen lassen und für den Sommer längere Stillstandszeiten als üblich geplant sind.
Den vollständigen Bericht zum deutschen Stahlschrottmarkt inklusive der Preisangaben lesen Sie diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 21/2019. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle schon online zur Verfügung:

EUWID-Preisspiegel Stahlschrott Deutschland

Duale Systeme verlosen Ausschreibungsgebiete

Die Dualen Systeme haben vorige Woche die Vertragsgebiete für die neue Ausschreibungsrunde untereinander verlost. Nach der EUWID vorliegenden Liste wurden für 298 Vertragsgebiete, davon 145 für die Sammlung von Glas und 153 für die Sammlung von Leichtverpackungen (LVP), die Ausschreibungsführerschaften verlost.
Ausschreibungsführer für die Verträge von 2021 bis Ende 2023 bei Glas und LVP sind die Systembetreiber DSD, Interseroh, BellandVision, Redual, Landbell und Zentek. Auf Veolia Dual und Noventiz wurden keine Gebiete verlost. Bei LVP ist DSD in 52, Interseroh in 34 und BellandVision in 29 Gebieten Ausschreibungsführer. DSD schreibt zudem 51 Aufträge zur Erfassung von Altglas als Ausschreibungsführer für die Zeit von 2019 bis 2021 aus, BellandVision ist für 47 Glassammelgebiete zuständig.
Zu den größten Losen bei Glas zählen die beiden Hamburger Vertragsgebiete sowie die Städte Stuttgart und Essen. Bei LVP sind es die beiden Münchner Stadtgebiete sowie die Städte Frankfurt am Main und Dortmund.

Aktuelles bei Wenner

  • 21. Mai 2019

    … und machen so die Umwelt für unsere Wälder und Menschen ein bisschen besser!

    Nach diesen Regeln arbeiten zertifizierte Betriebe: Prinzip 1: Einhaltung der Gesetze Der Forstbetrieb hält sämtliche geltende Gesetze, Verordnungen und internationale […]

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  • 3. Mai 2019

    Ausbildung bei Wenner

    Unsere Mitarbeiter sind uns sehr wichtig und liegen uns am Herzen! In guten Facharbeitern liegt für jeden Betrieb ein Riesen-Potential! […]

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  • 23. April 2019

    Biologisch und Ökologisch

    Wir als Profis im Bereich VERPACKUNGEN AUS VOLLPAPPE FÜR FOOD
bieten Ihnen Verpackungen aus BIO-Vollpappe – weg vom Plastikmüll. Unsere Umwelt […]

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  • 8. April 2019

    WIR GEBEN IHNEN EINEN EINBLICK IN UNSERE WURZELN…

    1930: Gründung unseres Unternehmens – hier noch als Friedrich Wenner Holzkistenfabrik. 1948: Eintritt des Sohnes Ewald Wenner in den Familienbetrieb […]

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  • 1. April 2019

    WIR PRODUZIEREN KARTONAGEN FÜR VIELE BRANCHEN…

    …und alle haben unterschiedliche Anforderungen an ihre Kartonagen. Beispielsweise ist es bei Gemüseverpackungen wichtig, dass der Karton trotz des Feuchtigkeitsgehaltes […]

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  • 26. Februar 2019

    Fertigkartonagen oder individuelle Verpackungslösungen

    Da ist bestimmt das Passende für Sie dabei! Was immer Sie als Hersteller verpacken möchten, ob Lebensmittel wie Fleisch- und […]

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  • 11. Februar 2019

    Mit perfekter Technik in die Zukunft …

    … so sorgen wir für sichere und perfekt steuerbare Abläufe in unserer Produktion. Dazu müssen alle Maschinen immer auf neuestem […]

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  • 21. Januar 2019

    Beste kontrollierte Qualität aus Tradition …

    Wir handeln auf ganzer Linie sehr verantwortungsbewusst, haben durch unsere ausgeprägte Fach-Kompetenz in puncto Verpackungs-Herstellung, Flexibilität in der Abwicklung sowie […]

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  • 4. Januar 2019

    Unglaublich, aber …

    … über 100 Mio. Kartonagen verlassen jährlich unsere Produktion – das sind sage und schreibe 35.000 t Vollpappe, die wir […]

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  • 21. Dezember 2018

    Wir sind zertifiziert …

    … denn eine erfolgreiche Zusammenarbeit funktioniert besonders gut und wird vereinfacht, wenn alle an einer Produktionskette beteiligten Unternehmen unter gleichen […]

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