Temporäre Kostenweitergabe
aktuell
14,5%

Stand vom:
15.06.2022

Gültigkeit ab:
19.04.2022

Aktualisierung am:
15.07.2022

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Unsere neuen Prokuristen:
Heiko Zühlke und Lazar Cvetkovic

Und wieder einmal gibt es bei Wenner eine erfreuliche Weiterentwicklung:

Unsere beiden langjährigen Mitarbeiter Lazar Cvetkovic, Betriebsleiter, und Heiko Zühlke aus dem Vertrieb, sind nun Prokuristen und genießen ab sofort Gesamtprokura. Damit haben wir ganz neue Schritte zu mehr Transparenz und Eigenverantwortlichkeit eingeleitet und beweisen so unseren Mitarbeitern unser vollstes Vertrauen.

Lazar Cvetkovic, der nun seit 38 Jahren Mitarbeiter der Firma Wenner ist, hat sich in all den Jahren zu einem unverzichtbaren Mitglied der Wenner-GmbH entwickelt und sich damit die Erteilung der Prokura mehr als verdient. Wir wissen, dass wir uns voll und ganz auf ihn verlassen können!

Heiko Zühlke, ebenfalls schon viele Jahre bei Wenner tätig, ist genauso unentbehrlich für uns und damit auch prädestiniert, in Zukunft als Prokurist sämtliche Entscheidungen zum Wohle der Wenner-GmbH tätigen zu können.

Wir sind sehr froh über unsere fähigen Mitarbeiter und wünschen den beiden neuen Prokuristen alles Gute für ihre neue Aufgabe und sehen mit ihnen und all unseren Beschäftigten einer weiterhin erfolgreichen Zukunft von Wenner entgegen.

Interviews zu Herrn Cvetkovic und Herrn Zühlke erfolgen in Kürze!

 

Michael Witt
(Geschäftsführer)

Ökologisch aufgestellt –
ganz im Zeichen der Zeit

Die Friedrich-Wenner GmbH in Versmold hat ihren ökologischen Fußabdruck längst gesetzt.

Ökologisches, nachhaltiges Handeln und Verarbeiten sind Leitsätze in der Firmenphilosophie der Friedrich-Wenner GmbH, die schon immer Grundlage und Herausforderung waren, um den vielfältigen Wünschen und Ausrichtungen der Kunden – insbesondere aus der Lebensmittelbranche – hervorragende Produkte liefern zu können.

Als bedeutender deutscher Kartonagenhersteller in einem Nischenmarkt der Verpackungsindustrie kann sich die Friedrich Wenner GmbH einerseits des biologisch wertvollen Rohmaterials Vollpappe, andererseits aus dem Recycling-Kreislauf des Altpapiers als integriertes Unternehmen der HZI-Gruppe mit direktem Zugriff bedienen. Beide Rohstoffe sind die Haupt-Arbeits-Stoffe, die bei der Herstellung von Kartonagen benötigt werden.

Entsprechend der hohen vom Gesetzgeber inzwischen etablierten DIN-Prüfnormen produziert die Friedrich Wenner GmbH aus FSC-zertifizierter Vollpappe, die zu 98 % aus Altpapier besteht, Industrieverpackungen mit höchster Funktionalität. Die Wenner-Kunden, deren Wünsche neben den gesetzlichen Vorgaben und dem selbst gesteckten Leitbild der Nachhaltigkeit an oberster Stelle stehen, profitieren von einer vielfältigen Produktpalette, die sich schon heute an den künftigen Anforderungen durch den Europarat und die Europäische Kommission ausrichtet.

Die Friedrich Wenner GmbH hat sich der Lehre „Ökologie“ und den daraus resultierenden Notwendigkeiten längst sichtbar verschrieben. Wenner-Kunden müssen sich nicht sorgen um die Einhaltung spezifischer Regelungen z. B. die Mineralölbestandteile in Recyclingkartons und die Druckfarben betreffend. Sie müssen sich auch nicht fragen, ob die Kartonagen von Wenner biologisch abbaubar sind. Sie sind es einfach.

In puncto Umweltfreundlichkeit, Nachhaltigkeit – also dem verantwortlichen Umgang mit unserem naturgegebenen Haushalt – wird Wenner so wenig nachlassen wie in puncto Leistungsfähigkeit, Termineinhaltung und dem Verstehen von Kundenanforderungen.

Wenner-Kunden dürfen sich nicht nur auf die ökologisch sinnvolle Produktion, Lagerhaltung und Distribution verlassen, sondern auch darauf, dass ihre Anforderungen planmäßig umgesetzt werden – und zwar mit nachhaltigen Prozessen zum Erhalt einer Welt für uns alle – ganz im Zeichen der Zeit.

 

Unsere besten Weihnachtsgrüße

Mit einem ganz herzlichen Dankeschön für die tolle Zusammenarbeit im letzten Jahr und der Gewissheit, dass es auch im neuen Jahr unter neuer Leitung so weitergeht, verabschieden wir uns vom alten Jahr und leider auch von Stephan Potthoff-Wenner, den wir über so viele Jahre als Menschen und Chef des Unternehmens kennen- und schätzen gelernt haben. Gleichzeitig freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Geschäftsführer, Herrn Michael Witt, und wünschen ihm nach seinem erfolgreichen Start im Oktober ein glückliches Händchen in seinem künftigen Wirkungskreis. Es gab große Veränderungen, die das vergangene Jahr geprägt haben, diese lassen uns nun freudig-gespannt auf das neue Jahr schauen. So wünschen wir Ihnen ein wunderschönes, entspanntes und besinnliches Weihnachtsfest und freuen uns mit Ihnen auf neue Herausforderungen, Erlebnisse und Unternehmungen im kommenden Jahr mit Menschen an der Seite, auf die man sich verlassen kann – beruflich wie privat! Niemand weiß, was das neue Jahr bringen wird, aber eines steht für uns auf jeden Fall auch in Zukunft fest: Wir… von Wenner… sind bereit.

Wir (und) bleiben (Ihr) kompetenter erster Ansprechpartner in Sachen Kartonagen, … werden weiterhin alles für den Umwelt- und Ressourcenschutz tun und … auch zukünftig optimistisch in die Zukunft gehen. Mit unseren Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten an der Seite kann uns alles gelingen – darauf bauen wir!

Ihre Friedrich Wenner GmbH

Die Friedrich Wenner GmbH als Vorreiter des Zero-Emissions-Gedanken

Als erstes Unternehmen hat die Friedrich Wenner GmbH den ersten E-LKW bei MAN geordert und in ihren Fuhrpark integriert, um auch in der Logistik als Vorreiter dem Zero-Emissions-Gedanken Rechnung zu tragen. Können wir nicht unserer Umwelt die größtmögliche Beachtung schenken, indem wir die zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, die die moderne Technik zu bieten hat, war der Gedanke von Stephan Potthoff-Wenner. Inzwischen ist nicht nur die E-Flotte durch die Anschaffung weiterer E-Transportmittel von MAN gewachsen. Bei allem Tun und unternehmerischen Handeln ist gerade die Schonung unserer Umwelt die Herausforderung, der sich die Friedrich Wenner GmbH schon lange stellt. Nachfolgender Kurzfilm zeigt, wie das im Arbeitsalltag des Unternehmens umgesetzt wird. Fühlen Sie sich eingeladen, uns durch unsere Produktionshalle und über das Friedrich-Wenner-Gelände zu folgen. Für diese Filmstory hat Stephan Potthoff-Wenner dem Drehteam am Drehtag Rede und Antwort gestanden und begrüßt Sie zum Film.

Michael Witt – neuer Geschäftsführer bei der Friedrich Wenner GmbH

Wenner-Redaktion
Mit Ihrem Eintritt in die Firma haben Sie am 1. Oktober 2021 die Geschäftsleitung der Friedrich Wenner GmbH übernommen. Somit beginnt bei Firma Wenner eine neue Ära in der Geschichte. Wir möchten Sie nun mit diesem Interview etwas genauer kennenlernen und etwas über Ihre nächsten Schritte erfahren.
Herr Witt, wie würden Sie sich selbst als Person beschreiben und würden Sie uns bitte in kurzen Worten Ihren Werdegang erläutern?

Michael Witt
Auch mit meinen nun 53 Jahren ist mein Handeln stets geprägt durch eine hohe Begeisterungsfähigkeit für stetige Veränderungen und die unermüdliche Leidenschaft für das Verbessern von Ergebnissen. Mich selbst würde ich als jemanden beschreiben, der nicht immer sofort eine Lösung parat hat, aber Spaß daran findet, aktiv eine zu erarbeiten. Als Familienvater von 2 Söhnen lebe ich mit meiner Frau in Warendorf und bereise als gebürtiger Flensburger gern die Nord- und Ostsee.
In den letzten 23 Jahren bin ich in fünf Unternehmen tätig gewesen, welche als Mehrschichtbetriebe auf ihrem Gebiet marktführend sind. 19 Jahre hiervon in vier US-geführten Unternehmen mit dem Fokus auf gezielte Verbesserungen aller produktionsrelevanter Schlüsselfaktoren. Im Bereich Lebensmittelverpackungen besitze ich mehr als 13 Jahre Erfahrung, allerdings im Wesentlichen mit Kunststoffen als Rohstoff.

Wenner-Redaktion
Was hat Sie dazu bewogen, die Geschäftsführung der Firma Friedrich Wenner GmbH zu übernehmen?

Michael Witt
Zum einen ist die Firma Wenner hervorragend im Markt bei namenhaften Kunden etabliert und wurde in den letzten Jahren besonders unter den Aspekten Umweltbewusstsein, zukunftsorientierte Investitionen und einem gemeinsamen Teamverständnis vorbildlich geführt. Die Integration eines Familienunternehmens in eine Gruppe ist aus meiner Sicht reizvoll, da diese nicht einfach ist. In beiden Strukturformen habe ich bereits Erfahrungen sammeln dürfen. Ein Inhaber muss sich nicht erklären, ein Gruppenmitglied aber durchaus, da man in der Gruppe im Wetteifer steht, wenn es zum Beispiel um zukünftige Investitionen geht.
Zum anderen finde ich, dass das Produkt Kartonagen aus Vollpappe im Lebensmittelbereich eine deutlich interessantere Entwicklung vor sich hat als der Kunststoff. Mit einem Produkt, welches sich aus 99 % recyceltem Material in einer Kreislaufwirtschaft herstellen lässt, kann ich meinen Kindern viel besser erklären, wie auch ich mich mit meiner Arbeit federführend an den immer wichtiger werdenden Prozessen zur Nachhaltigkeit in unserer Umwelt beteiligen werde.

Wenner-Redaktion
»Der Neue« in einem Unternehmen zu sein ist immer eine große Herausforderung. Was sind aktuell Ihre nächsten Schritte, um die Strukturen und Besonderheiten sowie die Menschen der Friedrich Wenner GmbH genauer kennenzulernen?

Michael Witt
Nach den ersten Tagen lässt sich sagen, dass der Umfang der Aufgaben breit gefächert ist, zumal zwei durchaus unterschiedliche Geschäftsführer zum Beginn des nächsten Jahres ersetzt werden sollen. Schon allein dadurch werden wir unsere jetzige Organisationsstruktur gemeinsam mit dem Team Wenner neu überdenken müssen. In jedem Unternehmen machen aus meiner Sicht die Menschen den Unterschied aus, ob ein Unternehmen eine langfristig positive Perspektive vor sich hat. Um diese Menschen kennenzulernen und ihnen letztlich im Team dienlich zu sein, freue ich mich in den nächsten drei Monaten auf viele persönliche Gespräche. Zudem wird es eine Mitarbeiterumfrage geben, um eine Grundlage zur Messbarkeit der anstehenden Veränderungen zu schaffen.

Wenner-Redaktion
Eine letzte Frage, Herr Witt, was ist Ihnen im Hinblick auf die Zukunft besonders wichtig?

Michael Witt
Neben vielen anderen Aspekten ist es mir wichtig, nicht nur für die Menschen in der Region auch über die nächsten Jahre hinweg ein verlässlicher Arbeitsgeber zu sein, sondern sich sogar zu einem bevorzugten Arbeitgeber zu entwickeln.
Warum dies aus meiner Sicht so wichtig ist? Unser Unternehmen bietet vielfältige Produktlösungen in einer nachhaltigen Produktionsumgebung, erfreut sich realisierter Investitionen in Millionenhöhe und hat durch die Integration in die HZI-Gruppe einen gesicherten Rohstoffmarkt und finanzstarke Partner an der Seite. Als weitere Säule werden nun zukunftsorientierte Arbeitszeit- und Entlohnungsmodelle benötigt. Das Arbeitsleben – besonders in Produktionsstandorten – wandelt sich, nicht nur durch die fortschreitende Digitalisierung, sondern auch durch die sich verändernden Lebenswünsche unserer Mitarbeiter.

Die Redaktion bedankt sich für das konstruktive Interview und würde zu einem späteren Zeitpunkt gerne wieder auf Sie zukommen, um weitere Ideen und Zielsetzungen von Ihnen zu erfahren.

WIR SUCHEN VERSTÄRKUNG!

Wir sind ein mittelständiges Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben) Faltkartonagen für die Lebensmittelindustrie.

Die Weiterentwicklung des Betriebes erfordert eine entsprechende personelle Besetzung, daher suchen wir zum sofortigen Eintritt (bzw. nach Absprache):

  • Maschinenführer/-in Stanzerei (m/w/d)

    Voraussetzungen:
    Eine abgeschlossene Berufsausbildung (Packmitteltechnologe/-in oder Handwerk (Metall)), Erfahrung als Stanzen- oder Maschinenführer sowie technisches Verständnis

    Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung incl. Ihrer Verdienstvorstellung

    Osman Solmaz

    ['alt']
    Ltg. Stanzen/Drucken 05423-2013-27 os@wenner-gmbh.de
  • Mitarbeiter Lager/Versand (m/w/d)

    Ihre Aufgaben:
    Sie lagern Ware ein und aus, stellen Kommissionen und Lieferungen zusammen und beladen LKW. Sie beliefern unsere Kunden per LKW und holen Rohware von unseren Lieferanten ab.

    Ihre Qualifikation:

    • Staplerschein
    • Führerschein CE mit Eintrag 95
    • Erfahrung im Bereich Lager / Versand
    • Bereitschaft zum Schichtdienst
    • verantwortungsbewusst, flexibel, zuverlässig und teamfähig
    • gute Umgangsformen

    Sie sind interessiert? Dann senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen
    (gern auch per Mail) an:

    Matthias Paul

    ['alt']
    Lager und Versand 0172 5697625 mp@wenner-gmbh.de

Interview zur aktuellen Situation

Wenner-Redaktion
Herr Potthoff-Wenner, Sie verarbeiten in Ihrem Unternehmen in Spitzenzeiten rund 500.000 Kartonagen pro Tag. Das sind schon einige Papiermengen die täglich Ihre Produktionsstraßen verlassen. Die Rohstoffpreise schwanken dabei im 24 Stunden-Takt. Können Sie überhaupt eine feste Preiszusage gegenüber Ihren Kunden machen?

Stephan Potthoff-Wenner
Eine langfristige Preiskalkulation ist nach wie vor eher unwahrscheinlich. Wir müssen uns wie andere auch an der Tendenz des Marktes orientieren. Aktuell noch intensiver denn je – tatsächlich täglich. Da lassen sich Preissteigerungen nach heutiger Sicht nicht vermeiden, denn – das können sich viele gar nicht vorstellen – der Rohstoff Altpapier wird zunehmend knapper. Wird eine Ressource knapper, steigt natürlich ihr Preis. Momentan liegt die Preissteigerung der Rohstoffe in unserer Branche zwischen 30 und 40 %. Die erste Preissteigerung stößt nicht unbedingt sofort auf Verständnis. Das ist durchaus nachvollziehbar. Erst mit wachsendem Bewusstsein für die aktuelle Situation wächst auch die Akzeptanz einer weiteren Preissteigerung, die eben unvermeidbar ist. Dafür braucht es eine gute Kommunikation und Vertrauen. Dass steigende Rohstoffpreise automatisch steigende Produktionspreise nach sich ziehen, ist kein Geheimnis.

Wenner-Redaktion
Aktuell unterliegen Sie einer Rohstoff-Verknappung, d. h. es stehen nicht genügend Rohstoffe weltweit zur Verfügung. Bitte erläutern Sie uns kurz Ihre Einschätzung, warum es zu einer solchen Situation gekommen ist!

Stephan Potthoff-Wenner
Dafür gibt es verschiedene Gründe:
die aktuell sicher ausschlaggebende ist gerade in 2020/2021 die Situation um die weltweiten Folgen der Pandemie. Auch bei uns hat diese ihre Spuren hinterlassen. Bei vielen Vorlieferanten wurden ganze Produktionen eingestellt, die bis heute entweder gar nicht oder nicht zu 100 % wieder aufgenommen worden sind. Dies und die dazwischen liegende Logistikbranche haben selbstverständlich zu Lieferengpässen von Rohmaterial geführt.

Ein weiterer Grund liegt u. a. auch in dem wachsenden Umweltbewusstsein, das sich während der Pandemie rasant entwickelt hat. Nicht erst heute gibt es Menschen, die für den Naturschutz plädieren. Aber gerade jetzt, wo durch die Lockdowns auch die Auswirkungen auf die Natur in den Vordergrund gerückt sind, wo Menschen plötzlich aus Angst um ihre Gesundheit noch stärker für die Gefahren unserer Lebensweise sensibilisiert wurden, für so vieles, was zuvor nur schleichend in das Blickfeld geraten war und oft auch wieder in die Ecke gestellt wurde, wo der Klimawandel nun zeitgleich zu Naturkatastrophen geführt hat, die ein verheerendes Ausmaß haben für unser ganzes Land – wenn wir einmal nur dieses betrachten möchten – sich eben nicht in der Ferne abspielen, sondern sich auch bei uns ereignen, da denken die Verbraucher um. Wesentlich schneller, ja sofort bitte.
Entsprechend geht man nun spontan mehr und mehr dazu über, statt der bisher stark genutzten Kunststoffverpackungen immer mehr in umweltverträglichen Alternativen, wie z. B. Karton zu verpacken und zu präsentieren. Das führt zwangläufig zu einem steigenden Bedarf an Rohstoffen zur Kartonagenherstellung, welcher in großem Maße für uns als Produzenten das Altpapier ist. Diese so plötzliche Änderung im Verhalten der Verbraucher aber auch der nun augenblicklich eingeleiteten Maßnahmen der Politik waren nicht schon langfristig vorhersehbar, sondern haben uns tempomäßig quasi überrollt. Die Folge ist: Rohstoffmangel – Mangel an einem Rohstoff, der für uns bei Wenner insbesondere Altpapier heißt.

Wenner-Redaktion
Gerade als ein Teil der HZI-Gruppe haben Sie als Kartonagen-Produzent hervorragende Möglichkeiten, an recycelten Rohstoff zu kommen. Warum hat selbst Ihr Unternehmen solche Rohstoff-Engpässe, mit denen Sie sich täglich erneut auseinandersetzen müssen?

Stephan Potthoff-Wenner
Es ist richtig, dass wir uns damit auseinandersetzen müssen. Alles andere wäre fatal. Auch als Mitglied der HZI-Gruppe können wir nicht unendlich aus dem Vollen schöpfen. Die vorgenannten Gründe betreffen ja auch uns.

Wenner-Redaktion
Und nun noch eine letzte Frage: „Wie begegnen Sie dieser nicht ganz einfachen Situation und was können Sie konkret dagegen tun?

Stephan Potthoff-Wenner
Nun sind wir in der komfortablen Situation, zur HZI-Gruppe zu gehören und damit zu den Unternehmen, die bei der Belieferung in der ersten Reihe sitzen, wenn man das einmal so ausdrücken darf. Und das ist auch gut so. Denn unsere enormen Auftragsmengen sollen auch weiterhin termingetreu abgewickelt werden können, bzw. wir möchten unseren Kunden in ihren Ansprüchen weiterhin wie gewohnt gerecht werden. Dafür haben wir in den letzten Jahren immer wieder investiert. Alle unsere Investitionen waren und sind auf diese Nachfrage nach Kartonagen ausgelegt, um der seit langem absehbaren Situation optimal begegnen zu können. Längst hat es sich ja abgezeichnet, dass sich die Gesamtsituation ändert und vieles nicht mehr so geht, wie noch vor Jahren.
Eben deshalb haben auch wir uns verändert / der aktuellen Situation und Entwicklung angepasst. Haben in das Unternehmen investiert mit modernster Technik, haben uns der HZI-Gruppe angeschlossen, um ein großes Netzwerk nutzen zu können. Unsere Kunden kommen in der Hauptsache aus der Lebensmittelbranche. Da gehört Termintreue unseren Kunden gegenüber zum A und O. Denn Lebensmittel haben nun einmal einen MHD. Der lässt sich nicht mal eben aufhalten.
Bisher konnten wir unsere Aufträge noch immer zur vollen Zufriedenheit unserer Kunden abwickeln trotz Engpässen bei der Zulieferung von Rohstoffen. Das verdanken wir u. a. auch unserem ausgesprochen großen Lager von bis zu 25.000 Paletten. Was wir nicht selbst ad hoc bedienen konnten, haben wir in der Gruppe an Schwesterunternehmen vermittelt und durch Lohnfertigung unsere Kunden wunschgemäß beliefern können.

Nicht nur unsere Bestandskunden wurden bisher von uns bei Wenner wie gewohnt versorgt. Aktuell gibt es eine große Anzahl von Unternehmen, u. a. solche, mit denen wir auch früher schon einmal zusammengearbeitet haben, und die neu mit Ihren Anfragen auf uns zukommen. Auch diese mussten und möchten wir in Zukunft nicht abweisen sondern sehr gern den Anfragen gerecht werden.

Sind Lieferschwierigkeiten unserer Lieferanten absehbar, weil sie frühzeitig bekannt und damit berechenbar sind, können wir diesen mit den notwendigen Mitteln begegnen. Wie etwa dann, wenn wir die Modernisierungsarbeiten an den Kartonmaschinen im Schwesterunternehmen der Papier- und Kartonfabrik Varel für uns einkalkulieren müssen.
Bis Mitte KW 33 werden wir für ein paar Tage auf Belieferung verzichten müssen, damit hier modernste Technik schon sehr bald für einen weitaus größeren Output sorgen wird. In dieser Zeit werden wir auf unsere Ressourcen zurückgreifen, um unseren Kunden dennoch angemessen Ihren Bedarf zu decken. Und in Kürze können wir dann tatsächlich aus dem Vollen schöpfen – vorausgesetzt, es läuft wie geplant.

Unsere Kunden haben gerade in dieser Konstellation, wie wir sie nun durch die Zugehörigkeit zur Gruppe haben – einen wirklich starken Partner an ihrer Seite.

Wenner-Redaktion
Vielen lieben Dank, Herr Potthoff-Wenner für diese sehr interessanten und wirklich informativen Ausführungen. Eigentlich meint man ja immer, dass Altpapier kein Thema sein dürfte bei den vorhandenen Müllbergen. Da haben uns Ihre Antworten heute eine ganz neue Sichtweise vermitteln können.

Die HZI-Gruppe »Stark aufgestellt für die Zukunft!«

Die Firma Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH nutzt mit seiner Zugehörigkeit zur HZI (Halbzellstoff-Industrie) ein großes, modern ausgelegtes Netzwerk. Die HZI verbindet leistungsfähige und innovative Kartonhersteller und -veredler sowie Verpackungshersteller in einer gemeinsamen Unternehmensgruppe.

Als innovativer Spezialist für Lebensmittelkartonagen aus Vollpappe zählt Wenner heute zu einem der führenden Hersteller. Aber auch im Nonfood-Bereich bietet das Unternehmen bedarfsgerechte Umverpackungen aus Altpapier. Somit ist die Firma Wenner ein leistungsfähiger Partner für unterschiedliche Branchen.

Im Verbund mit den Unternehmen der HZI-Gruppe bietet Wenner seinen Kunden die Vorteile einer konstanten Rohstoffversorgung, einer vielfältigen Rohstoffauswahl, sowie einer großen Produktbreite mit hoher Liefersicherheit.

Anforderungen an die Herstellung von Lebensmittel-Kartonagen

Lebensmittel gehören mit Abstand zu einem der heikelsten Verpackungsgüter, die wir kennen. Hierzu müssen viele Aspekte und Richtlinien beachtet werden, sodass die Produkte vor Verunreinigung und mechanischer Beschädigung geschützt sind. Darüber hinaus dürfen Lebensmittelverpackungen weder die Optik noch den Geschmack und den Geruch der Nahrung in irgendeiner Form beeinträchtigen oder verändern. Gleichzeitig ist der sicheren Logistik Rechnung zu tragen.

Der Gesetzgeber hat vielfältige DIN-Prüfnormen etabliert, damit die Sicherheit und Unbedenklichkeit von Lebensmitteln gewährleistet bleiben. Verpackungen sind somit in einem Anforderungskatalog genauestens beschrieben und beziehen sich auf die unterschiedlichen Bereiche der Herstellung und Fertigung. Relevante Prüfnormen verweisen beispielsweise auf die Formbeständigkeit einer Verpackung, andere auf die Farbbeschaffenheit des Aufdrucks, wieder andere auf die Widerstandsfähigkeit gegenüber Inhaltsstoffen, wie etwa Säure oder Öl.

Das wachsende Umweltbewusstsein der Verbraucher stellt jedoch immer höhere Erwartungen an die Verpackung, da diese nach Möglichkeit biologisch abbaubar sein und aus nachwachsenden oder recycelbaren bzw. recycelten Rohstoffen bestehen sollte.

Allerdings sind Produzenten, die Lebensmittelverpackungen herstellen, durch den Gesetzgeber dazu angehalten, nicht ausschließlich nur auf Umweltfaktoren zu achten. Hier spielen gerade die Faktoren von Frische und Haltbarkeit eine entscheidende Rolle. Das bedeutet, dass gerade eine Vielzahl an Produkten ohne eine stabile und vor allem haltbare Verpackung die Lagerung und die Transporte nicht überstehen würden.

Hinzu kommt der Präsentationscharakter, denn die ansprechende Optik der Kartonage wirkt sich merklich auf den Absatz aus, denn – nach alter Weisheit – das Auge isst mit.

Wir von Wenner sind der Partner, der den vielseitigen Anforderungen gerecht wird und optimale Lösungen für individuelle Produkt-Verpackungen liefert!

Für Matthias Paul zählt Lager und Versand

Die Redaktion befragt Matthias Paul, der seit 2003 bei der Firma Wenner arbeitet und seit Juni 2016 für den gesamten Ablauf von Lager und Versand sowie für den Fuhrpark verantwortlich ist. Bei der Frage nach seinen Tätigkeiten und den damit verbundenen Tagesabläufen, erläuterte uns Herr Paul: »Nachdem die Aufträge in der Verwaltung erfasst werden, beginnt die Arbeit im Lager und im Versand. Hier wird geprüft, ob die Ware in der gewünschten Menge vorrätig ist. Wenn das der Fall ist, wird der Auftrag direkt bearbeitet und geht dann zum Kunden. Sollte der Warenbestand einmal nicht mehr ausreichend sein, wird überprüft, welche Produktionsstufen, wie Drucken, Stanzen, Kleben usw. durchlaufen werden müssen. Danach kann auch hier der Auftrag bearbeitet werden.« Neben der Verantwortlichkeit gegenüber seinen 17 Mitarbeitern im Bereich Lager und Versand, organisiert Herr Paul auch noch den Fuhrpark und führt die Fahrer. Die Disposition des Fuhrparks ist ein wesentlicher Bestandteil seiner Tätigkeit, denn nicht nur die Kunden müssen termingerecht beliefert werden, sondern auch die tägliche Fahrt zum Papierwerk Varel ist für den gesamten Produktionsablauf entscheidend. Denn dort wird täglich die Rohware abgeholt, die für die Verarbeitung benötigt wird. Da für das Unternehmen die Sicherheit in sämtlichen Bereichen an erster Stelle steht, gehört es auch zu Herrn Pauls Zuständigkeitsbereich, regelmäßig die Fahrer auf ihre körperliche Verfassung, gültige Fahrerlaubnis, ärztliche Vorsorgeuntersuchungen und andere betriebsrechtliche Notwendigkeiten zu überprüfen. Die Durchführung von Schulungen sind ebenfalls in seinem Arbeits-Prozess mit eingebunden.

Für die Koordination der Abläufe wird in der Regel eine 5-Wochen-Planung des Teams in Lager und Versand angelegt, wobei das Lagerteam flexibel in den einzelnen Arbeitsbereichen eingesetzt wird. Im Lager und im Versand wird alles computertechnisch erfasst und gesteuert, wofür maßgeblich drei Personen zuständig sind. Das klappt auch in der Regel einwandfrei. Trotzdem, so berichtete Herr Paul, kam es während der Corona-Pandemie in der Zeit vom 27. Februar bis zum 19. März 2021 zu einem großen Problem: Zwei der Verantwortlichen waren an Corona erkrankt und der dritte musste dann mit allen anderen Mitarbeitern aus Lager und Versand in Quarantäne. Eine Person aus dem Lager blieb zwar verschont, aber das bestehende Team konnte die Abwicklungen nun nicht mehr steuern, so dass folgende Maßnahmen eingeleitet wurden: Im genannten Zeitraum wurden zwei Speditionen beauftragt, die entsprechend täglich ihre LKW und Fahrer zur Verfügung stellten. Das war eine extrem große Herausforderung für die Wenner-Mitarbeiter, die noch vor Ort waren, aber natürlich auch für Herrn Paul, der die gesamte Planung nun von zu Hause aus mit koordinierte. Nur durch die gute Unterstützung der Verwaltung in Verbindung mit der hohen Flexibilität des gesamten Teams, konnte diese recht dramatische Situation bewältigt werden. Herr Paul kann jetzt darüber schmunzeln, aber so eine Ausnahmesituation wünscht er sich für seine Mitarbeiter und auch für sich selbst kein zweites Mal!

Seit 2016 hat sich bei der Firma Wenner auch so Einiges verändert, wie Herr Paul berichtet. Beispielsweise wurde die große Lagerhalle gebaut und der Shuttle-Verkehr zwischen Lager und Produktion automatisiert. 2018 erfolgte der Umzug der Versandabteilung vom Hauptgebäude in neue Räumlichkeiten neben dem Bauhof. Hierfür wurde eine bestehende Halle umgebaut, um mehr Platz für die Produktions-Erweiterung zu schaffen. Auch die Umstellung auf E-LKW und E-Sprinter war ein großer Schritt, der maßgeblich von Herrn Paul befürwortet und entsprechend mitbegleitet wurde.

Herr Paul sagt abschließend, dass er die familiäre Situation und die klaren Entscheidungen bei Firma Wenner sehr schätzt und dass er hofft, dass auch nach dem Ausscheiden von Herrn Potthoff-Wenner und Herrn Potthoff aus dem Unternehmen diese essentiellen Details so bleiben wie bisher. Er selber ist auf jeden Fall absolut bestrebt, bis zum Rentenalter für die Friedrich Wenner GmbH zu arbeiten, um das Unternehmen bei weiteren »Antritten nach vorne« tatkräftig in seinem Bereich zu unterstützen.

Die Redaktion bedankt sich ganz herzlich bei Herrn Matthias Paul für das nette Gespräch und seine offenen Worte!

Aktuelles bei Wenner

  • 30. März 2022

    Unsere neuen Prokuristen:
    Heiko Zühlke und Lazar Cvetkovic

    Und wieder einmal gibt es bei Wenner eine erfreuliche Weiterentwicklung: Unsere beiden langjährigen Mitarbeiter Lazar Cvetkovic, Betriebsleiter, und Heiko Zühlke […]

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  • 15. März 2022

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  • 21. Dezember 2021

    Unsere besten Weihnachtsgrüße

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  • 24. November 2021

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  • 3. November 2021

    Michael Witt – neuer Geschäftsführer bei der Friedrich Wenner GmbH

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  • 22. September 2021

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  • 23. August 2021

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  • 18. August 2021

    Die HZI-Gruppe »Stark aufgestellt für die Zukunft!«

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  • 22. Juli 2021

    Anforderungen an die Herstellung von Lebensmittel-Kartonagen

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  • 23. Juni 2021

    Für Matthias Paul zählt Lager und Versand

    Die Redaktion befragt Matthias Paul, der seit 2003 bei der Firma Wenner arbeitet und seit Juni 2016 für den gesamten […]

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