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Veolia vermeldet Erholung im Abfallgeschäft

Die Geschäfte von Veolia im Abfallsektor haben sich nach dem starken Einbruch in Folge der Coronakrise im dritten Quartal wieder erholt. Umsatz und Mengen lagen nur noch leicht unter dem Vorjahresniveau. So blieben die Mengen von Juli bis September nur noch knapp drei Prozent unter dem Wert des Vorjahres zurück. Im zweiten Quartal lag das Minus noch bei fast 15 Prozent. Beim Umsatz verlief die Erholung ähnlich: Bereinigt um Währungseffekte und Änderungen am Konsolidierungskreis lagen die Erlöse im dritten Quartal um rund drei Prozent unter dem Vorjahr. Für das zweite Quartal hatte der Konzern noch einen Rückgang um fast 15 Prozent gemeldet.
Laut heute vorgestellten Zahlen erwirtschaftete Veolia im Abfallbereich in den ersten neun Monaten einen Umsatz von insgesamt 7,09 Mrd €. Das entspricht einem Minus von sechs Prozent bei konstantem Konsolidierungskreis und bereinigt um Währungseffekte. Die negativen Volumeneffekte habe man dabei nur teilweise durch höhere Preise ausgleichen können, da auch die Notierungen für Sekundärrohstoffe rückläufig waren.
Eine ähnliche Entwicklung berichtet Veolia auch für die Geschäfte in Deutschland. Hier lagen die Umsätze nach den ersten neun Monaten mit 1,34 Mrd € um zwei Prozent unter dem Vorjahreswert. Die gestiegenen Preise für die Dienstleistungen im Bereich kommunaler und industrieller Abfälle konnten die negativen Effekte gesunkener Mengen und geringerer Sekundärrohstoffpreise nur bedingt ausgleichen. Aber auch auf dem deutschen Markt hätten sich die Abfallmengen aus dem Gewerbe und der Industrie im November wieder auf normalem Niveau bewegt, erklärt der Konzern.
Für den Gesamtkonzern vermeldet Veolia ebenfalls eine Erholung im dritten Quartal. Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseffekte lag der Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau. Die Ergebnisse konnten im Vergleich zum Vorjahr sogar gesteigert werden. Im bisherigen Jahresverlauf bleiben die Erlöse und Gewinne des Konzerns jedoch weiterhin deutlich hinter den Vorjahreswerten zurück.

Zustimmung zur Übernahme entweder durch aktuellen oder neuen Suez-Verwaltungsrat

Konzernchef Antoine Frérot zeigte sich dennoch zufrieden mit der jüngsten Entwicklung: „Der Aufschwung, der im Juni begann und sich im Laufe des Sommers verstärkte, hat zu einem sehr guten dritten Quartal geführt: Die Einnahmen lagen wieder auf dem Niveau von 2019, während die Gewinne dank der Anpassungsmaßnahmen, die zu Beginn der Krise ergriffen wurden, darüber lagen.“
Veolia bekräftigte bei der heutigen Vorstellung seiner Quartalszahlen erneut die Absicht, durch die vollständige Übernahme des Konkurrenten Suez das weltweit führende Unternehmen bei der ökologischen Transformation zu schaffen. Nach der im Oktober vollzogenen Übernahme von 29,9 Prozent der Anteile werde man auch allen anderen Aktionären ein Angebot von 18 € pro Aktie unterbreiten. Voraussetzung sei jedoch die Zustimmung zum Projekt entweder vom aktuellen Suez-Verwaltungsrat oder einer von den Aktionären neu berufenen Konzernleitung.
Den vollständigen Bericht zu den aktuellen Zahlen von Veolia lesen Sie kommende Woche in Ausgabe 46/2020 von EUWID Recycling und Entsorgung. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht die Ausgabe bereits ab Dienstag, 14 Uhr, als E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

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