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Grüne fordern an der Kreislaufwirtschaft orientierte „Bauwende“ in Deutschland

Da der Bausektor zu den Wirtschaftszweigen mit dem höchsten Ressourcenverbrauch zählt, fordern die Grünen im Bundestag jetzt die Einleitung einer „Bauwende“ in Deutschland. Notwendig sei ein neuer, an den Prinzipien einer Kreislaufwirtschaft orientierter Ansatz beim Planen, Bauen und Nutzen von Wohn- und Gewerberaum sowie Infrastruktur. Denn nur mit einer Bauwende sei eine erfolgreiche Rohstoff- und Klimapolitik denkbar, schreibt die Grünen-Fraktion in einem letzten Woche im Bundestag gestellten Antrag.
Um die Bauwende in Deutschland einzuleiten, schlagen die Grünen ein ganzes Bündel von Maßnahmen vor, die verschiedene Bereiche von der Ressourcenschonung über Energieeffizienz bis hin zur Erstellung, den Betrieb und die Sanierung von Gebäuden sowie die Art und Weise von Bauplanung betreffen. Einen Schwerpunkt des Grünen-Antrags bildet dabei die Förderung des Einsatzes von Sekundärbaustoffen, Recyclingmaterialien und nachwachsenden ökologisch erzeugten Rohstoffen. 

Erweiterte Herstellerverantwortung, Quoten und Primärrohstoffabgabe

Um die Wiederverwendung und das Recycling von Baumaterialien zu fördern, sollten nach Ansicht der Grünen das Prinzip der erweiterten Herstellerverantwortung für Produkte im Bausektor ausgeweitet und in diesem Zuge Rücknahmesysteme für Bauprodukte eingeführt werden.

Die Fraktion spricht sich zudem für die Etablierung verbindlicher Standards und Quoten für den Einsatz kreislauffähiger Bauprodukte aus. Denn hochwertiges Recycling müsse von vorneherein in Design und Architektur mitgedacht werden, heißt es in der Begründung des Antrags. Die Grünen regen in diesem Zusammenhang einen Dialog mit allen Stakeholdergruppen an, um die Arbeit an Positivlisten für besonders gut wiederverwendbare und recycelbare Baustoffe zu beginnen.

Um die Belastungen für die Umwelt realistisch abzubilden, fordern die Grünen von der Bundesregierung außerdem die Einführung einer Abgabe auf Primärbaustoffe. Ziel dieser Abgabe sei es, die nachhaltige Nutzung von Sekundärbaustoffen zu stärken und damit die Naturentnahme und Inanspruchnahme von Primärbaustoffen zu minimieren. Wiederverwendung und Recycling von Baustoffen würden so attraktiver und damit Sekundärbaustoffe vermehrt eingesetzt.

Den ausführlichen Bericht über die Grünen-Pläne zur Umgestaltung der Bauwirtschaft lesen Sie diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 42/2020. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht die Ausgabe bereits ab Dienstag, 14 Uhr, als E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

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    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

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    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

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    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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