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Mittelständische Entsorgungswirtschaft mit einem Bündel an Problemen konfrontiert

Die mittelständische Entsorgungswirtschaft sieht sich derzeit mit einem ganzen Bündel an Problemen konfrontiert. „Handlungsbedarf in vielen Stoffströmen“, konstatierte denn auch der bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock vergangene Woche im Rahmen der aufgrund der Coronakrise erstmals weitgehend virtuell abgehaltenen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung.
Handlungsbedarf verortet Rehbock etwa weiterhin im Bereich Mineralik. Der Absatz an Recyclingbaustoffen sei nach wie vor schwach. Man habe sich an derMantelverordnung abgearbeitet und sei „vielleicht auf der Zielgeraden“. Er hoffe auf den Länderkompromiss aus dem Frühjahr. Es sei einfach „schwach für die Politik, wenn nach zwölf oder 14 Jahren nichts zustande kommt“.
Mit Blick auf dieNovelle der Altholzverordnung, für die ein Referentenentwurf noch in diesem Jahr in Aussicht steht, sei man sich mit dem BMU einig, so Rehbock. Ebenso weitgehend zufrieden seien die mittelständischen Entsorger mit demElektroG.
ZurNovelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes hingegen erneuerte er seine Kritik am Klagerecht der Kommunen hinsichtlich gewerblicher Sammlungen. Daran, dass diese Regelung kurzfristig Eingang ins Gesetz gefunden hat, sei „der kommunale Einfluss durch die Hintertür erkennbar“.
Den kompletten Bericht zur Einschätzung des bvse auch zum Kunststoffrecycling sowie zum Umgang mit Bränden durch Lithium-Akkus lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 40/2020. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht die Ausgabe bereits als E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

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