Scrollen!

Bayern und Baden-Württemberg intensivieren Partnerschaft zur Entsorgung von gefährlichen Abfällen

Bayern und Baden-Württemberg haben am Montag eine  Rahmenvereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung bei der Entsorgung gefährlicher Abfälle unterzeichnet. Ziel sei ein länderübergreifendes Sicherungsnetz mit kurzen Entsorgungswegen, bei dem beide Länder ihre Standortvorteile zum gegenseitigen Nutzen einbringen, teilte das baden-württembergische Umweltministerium mit. Die beiden Länder dokumentieren den Angaben zufolge mit einer Laufzeit bis weit in das nächste Jahrzehnt hinein ihren Willen zu einer langfristigen Kooperation bei der Entsorgung von Sonderabfällen im Interesse von Entsorgungs- und Planungssicherheit.
Die engere Zusammenarbeit der beiden Bundesländer deutete Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) bereits Ende Juli an. Außerdem war es bisher schon so, dass gefährliche Abfälle, die thermisch behandelt werden mussten, unter anderem in Bayern verbrannt werden. Im Gegenzug übernimmt Baden-Württemberg die nicht brennbaren Sonderabfälle in seinen Deponien.
Die Grundlage hierfür sei eine langfristig angelegte Entsorgungssicherheitsvereinbarung vom April 2012 zwischen Baden-Württemberg und der GSB Sonderabfall-Entsorgung Bayern (GSB) als Trägerin der Sonderabfallentsorgung in Bayern. Diese räume der baden-württembergischen Wirtschaft ein Verbrennungskontingent ein, sobald dort ein Entsorgungsengpass angemeldet und solange die Entsorgung bayerischer Abfälle bei der GSB sicher gewährleistet sei, heißt es vom Umweltministerium in Stuttgart.
Mit der neuen Rahmenvereinbarung werde diese Entsorgungsoption den Angaben zufolge für die baden-württembergische Wirtschaft aufgestockt sowie um Abfälle aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes erweitert. Damit werde die Zusammenarbeit den aktuellen Gegebenheiten und tatsächlichen Entsorgungsmengen der vergangenen Jahre angepasst. Eine Verpflichtung, die genannten Anlagen zu nutzen, sei damit jedoch weiterhin nicht verbunden.
Baden-Württemberg stellt dafür im Gegenzug für nicht brennbare bayerische Sonderabfälle sicher, dass langfristig gesicherte Untertageentsorgungskontingente bei den Südwestdeutschen Salzwerken (SWS) und ihrer Tochter Umwelt Entsorgung und Verwertung (UEV) eingeräumt werden. Insbesondere sei dies für die bei der GSB und der Abfallverwertung Augsburg (AVA) anfallenden Anfälle aus der Verbrennung zur Gewährleistung des Anlagenbetriebs wichtig, so das baden-württembergische Umweltministerium. Darüber hinaus werden mit der Vereinbarung die Weichen gestellt, dass auch nach der Verfüllung des zweiten Bauabschnitts der bayerischen Sonderabfalldeponie Raindorf eine Deponierung bayerischer Abfälle gewährleistet werden kann.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

    Mehr erfahren
  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

    Mehr erfahren
  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

    Mehr erfahren
  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

    Mehr erfahren
  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

    Mehr erfahren
  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

    Mehr erfahren
  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

    Mehr erfahren
  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

    Mehr erfahren
  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

    Mehr erfahren
  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

    Mehr erfahren