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Klärschlamm aus Leipzig und Halle wird künftig im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen verwertet

Der Klärschlamm aus Leipzig und Halle wird ab 2023 in der sich derzeit im Bau befindlichen Monoverbrennungsanlage im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen verwertet. Eine entsprechende Kooperation über zehn Jahre haben gestern die Leipziger Stadtwerke und die Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft mit der KSR Klärschlammrecycling (KSR) vereinbart, wie die beiden kommunalen Entsorger mitteilten.
Jährlich werde der Entsorger insgesamt 66.500 Tonnen entwässerten Klärschlamm aus den kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen verwerten. Zudem werde die KSR neben der thermischen Vorbehandlung und Verwertung spätestens ab 2029 auch die dann gesetzlich vorgeschriebene Phosphorrückgewinnung übernehmen.
Beide Kommunen verwendeten die Klärschlämme bislang in der Landwirtschaft oder führten diese der Mitverbrennung zu. „Um Investitionen zielgerichtet in den Ausbau und die Substanzverwertung unserer Trink- und Abwasseranlagen einzusetzen, haben wir uns gemeinschaftlich mit unseren kommunalen Partnern entschieden, statt des Baus und Betriebs einer eigenen Verbrennungsanlage einen kompetenten Partner mit vorhandenem Know-how mit der Aufgabe der Klärschlammverwertung zu betrauen“, sagte Jörg Schulze, Geschäftsführer der Halleschen Wasser und Stadtwirtschaft.
Die KSR, als Tochterunternehmen der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH und der Danpower GmbH, errichtet seit Oktober 2019 für rund 80 Mio € eigenen Angaben zufolge eine der größten Klärschlammverwertungsanlagen Deutschlands. Der Beginn der Inbetriebnahme ist für den Sommer 2021 vorgesehen. Die reguläre Produktion soll am Jahresende 2021 starten. Dann sollen jährlich ungefähr 260.000 Tonnen entwässerter Klärschlamm aus kommunalen Kläranlagen verbrannt werden.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

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    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

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    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

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    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

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    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

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    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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