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Türkei will Einfuhr von Sekundärrohstoffen begrenzen

Die türkische Recyclingwirtschaft soll künftig mindestens die Hälfte ihres Rohstoffbedarfs auf dem heimischen Markt decken. Entsprechende Vorschriften kündigte Murat Kumar, der Umweltminister des Landes, vergangene Woche an. Das Ministerium will dadurch die Umweltbelastung vermindern und die Getrenntsammlung von Abfällen in der Türkei und ihre Nutzung als Ressource fördern.
Der Vorstoß komme für die Recyclingwirtschaft nicht völlig unerwartet, so Ercan Yürekli, der Vizepräsident des Recyclingindustrieverbands Tüdam, gegenüber EUWID. Die Pläne der Regierung beziehen sich nach seinen Angaben bislang nur auf Kunststoffabfälle und Altpapier.
Bei einem Workshop zu dem Thema im vergangenen Jahr sei allerdings nur ein Anteil 20 Prozent genannt worden, den die Recycler mindestens aus dem Inland beziehen sollten. Angekündigt wurde damals außerdem, die türkischen Sammelquoten zu beobachten um zu prüfen, ob eine Senkung der Einfuhren erforderlich sei.
Einen ausführlichen Artikel zum Vorhaben der Türkei, die Einfuhr von Sekundärrohstoffen zu begrenzen, lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 37/2020. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die aktuelle Ausgabe bereits als E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

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