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Verpackungsrecycling dürfte im nächsten Jahr deutlich teurer werden

Die dualen Systeme rechnen für 2021 mit massiven Kostensteigerungen für das Verpackungsrecycling. Erste Angebote für die „Herbstrallye“ um Lizenzmengen sind bereits an Inverkehrbringer aus Industrie und Handel versendet worden. Demnach werden vor allem für Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton (PPK) sowie Leichtverpackungen (LVP) deutlich höhere Entgelte gefordert.
Im Schnitt sind demnach Anhebungen bei LVP um 18 bis 25 Prozent, etwa für Kunststoffverpackungen, avisiert. Die Lizenzentgelte für PPK-Verpackungen dürften weit über 50 Prozent teurer werden – selbst eine Steigerung um 100 Prozent wird für dieses Verpackungsmaterial nicht ausgeschlossen.
Für die geplanten Anhebungen führen Systembetreiber mehrere Gründe an. So steigen die Kosten für die Sammlung von Leichtverpackungen auch nach der aktuellen Ausschreibungsrunde weiter – im Durchschnitt habe der Wettbewerb im nächsten Jahr in einem Drittel der Sammelgebiete etwa um 30 Prozent höhere Kosten zur Folge. Eine Ursache dafür sei zum Teil die Umstellung von Säcken auf Tonnen im Zuge der Vorgaben von Kommunen, die auch größere Sammelmengen zur Folge haben.
Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 37/2020. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die aktuelle Ausgabe bereits ab Dienstag, 14.00 Uhr, als E-Paper zur Verfügung:

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