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Veolia will Suez übernehmen

Der französische Umweltkonzern Veolia will seinen Wettbewerber Suez übernehmen. Veolia hat dem Energieversorger Engie, dem größten Einzelaktionär Suez’, ein Übernahmeangebot für 29,9 Prozent der Suez-Anteile vorgelegt.
Falls Engie das Angebot annimmt, will Veolia ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für die verbleibenden Aktien lancieren, “sobald die erforderlichen Genehmigungen vorliegen, insbesondere im Hinblick auf das Wettbewerbsrecht”. Diese Verfahren würden nach Einschätzung des Konzerns zwölf bis 18 Monate in Anspruch nehmen.

“Nur begrenzte wettbewerbsrechtliche Probleme”

Laut der Mitteilung Veolias vom Sonntag würde die Transaktion nur „begrenzte wettbewerbsrechtliche Probleme“ aufwerfen, die vorrangig die Aktivitäten von Suez im Wassersektor in Frankreich beträfen. Bei den anderen wettbewerbsrechtlich problematischen Bereichen handelt es sich Veolia zufolge um „bestimmte Entsorgungsaktivitäten in Frankreich und einige wenige Fälle außerhalb Frankreichs”.
Veolia hat Engie ein Barangebot über 15,50 € pro Suez-Aktie vorgelegt. Dies entspricht einem Gesamtbetrag von rund 2,9 Mrd € für den 29,9-Prozent-Anteil und einem Aufschlag von 50 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom 30. Juli. Einen Tag später hatte Engie (ehemals Gdf-Suez) angekündigt, einen Teils der Aktivitäten im Bereich “Client Solutions”, zu dem die Beteiligung an Suez gehört, einer strategischen Überprüfung zu unterziehen und Möglichkeiten für den Verkauf von Minderheitsanteilen und nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten zu untersuchen. Der Energieversorger hält insgesamt 31,7 Prozent der Suez-Anteile.

Suez: Mitteilung von Veolia “zur Kenntnis genommen”

“Suez nimmt die Pressemitteilung seines Konkurrenten Veolia zur Kenntnis”, heißt es in einer kurzen Reaktion des potenziellen Übernahmeziels. Nach Angaben von Suez erfolgte das Angebot unverlangt und ohne vorherige Absprache. “Suez wird so bald wie möglich seinen Verwaltungsrat einberufen, um die geplante Transaktion und ihre Auswirkungen im Hinblick auf die Interessen des Unternehmens, seiner Aktionäre, seiner Mitarbeiter und all seiner Interessengruppen zu untersuchen”, sagte das Unternehmen.
Antoine Frérot, der Konzernchef von Veolia, bezeichnete die geplante Übernahme als “historische Chance”. Sie werde es ermöglichen, “den französischen Weltführer für den ökologischen Wandel aufzubauen und dabei das internationale Wachstum zu beschleunigen und die Innovationskapazität des fusionierten Unternehmens zu stärken”.

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