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MHKW Rothensee plant dritten Verbrennungsblock

Das Müllheizkraftwerk Rothensee bei Magdeburg plant den Bau eines dritten Verbrennungsblocks für weitere 270.000 Tonnen Abfall pro Jahr. Die Kapazität des mehrheitlich zum Anlagenbetreiber EEW gehörenden MHKW werde dadurch von derzeit jährlich rund 650.000 Tonnen Hausmüll und ähnliche Abfälle auf ungefähr 920.000 Tonnen steigen, teilte die MHKW Rothensee GmbH gegenüber EUWID mit.
Zusätzlich wollen die Magdeburger in der neuen Verbrennungslinie eine Klärschlammverbrennungsanlage integrieren, die jährlich bis zu 50.000 Tonnen Klärschlamm-Trockensubstanz verbrennen kann. Die Investitionskosten für das Projekt sollen rund 175 Mio € betragen. Der Start des Regelbetriebs ist für 2024 vorgesehen.
Mit dem Kohleausstieg fallen auch Mitverbrennungskapazitäten weg, daher gibt es nach Angaben von MHKW-Geschäftsführer Rolf Oesterhoff für die neue Anlage großen Bedarf. Nach reiflicher Überlegung habe sich das Unternehmen dazu entschlossen, die Kapazitäten zu erhöhen und zu investieren. Eine ganze Reihe von Verträgen sei bereits geschlossen worden oder befände sich in fortgeschrittenen Gesprächen. Die neuen Kapazitäten seien daher zu wesentlichen Teilen bereits ausgelastet, so Oesterhoff. Rund ein Drittel des Abfalls stamme aus der Region, weitere wesentliche Mengen stammen aus anderen Regionen Ostdeutschlands. Der Rest werde wiederum aus anderen Teilen der Republik angeliefert.

Klärschlammverbrennung im Drehrohrofen

Aktuell besteht das MHKW Rothensee aus zwei Blöcken mit jeweils zwei Verbrennungslinien. Der dritte – neue – Block soll nur noch aus einer Verbrennungslinie bestehen, in der die Klärschlammverbrennung per Drehrohrofen in die Rostfeuerungsanlage integriert werden soll. Kessel und Rauchgasreinigung werden sowohl von der Rostfeuerung als auch der Klärschlammverbrennung gemeinsam genutzt.
Die Betreibergesellschaft des MHKW hat nach eigener Aussage den Genehmigungsantrag beim Landesverwaltungsamt bereits eingereicht und hofft nun, bis Ende 2021 die Genehmigung für die geplante Linie zu erhalten. Hierfür habe das Unternehmen bereits eine Informationsveranstaltung mit lokalen Vertretern abgehalten und diese über das Vorhaben in Kenntnis gesetzt. Ende August will der Anlagenbetreiber in einer weiteren Sitzung auch die allgemeine Öffentlichkeit informieren.
Die Müllheizkraftwerk Rothensee GmbH ist ein Public-Private-Partnership (PPP) zwischen EEW und  der Städtischen Werke Magdeburg GmbH & Co. KG. EEW hält 51 Prozent an der Betreibergesellschaft, die übrigen 49 Prozent gehören dem kommunalen Energieversorger.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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