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Deutschlands Altpapierexporte bleiben auf niedrigem Stand

Die Altpapierexporte aus Deutschland bleiben bedingt durch die Corona-Pandemie auf einem niedrigen Niveau. Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts summierten sich die Ausfuhren im Juni auf 133.000 Tonnen im Wert von etwa 16,5 Mio €.
Damit erholten sich die Exportmengen gerade einmal um 1,2 Prozent gegenüber dem historischen Tiefstand des Vormonats. Im Vergleich zum Juni 2019 erreichten die Ausfuhren weniger als zwei Drittel der damaligen Menge.

Altpapierexporte brechen im ersten Halbjahr um rund 20 Prozent ein

In den Monaten Januar bis Juni exportierte Deutschland etwas über eine Mio Tonnen Altpapier und damit rund ein Fünftel weniger als im ersten Halbjahr 2019. Der Ausfuhrwert der Gesamtmenge ist um ungefähr 43 Prozent von 148 Mio € auf 85 Mio € gesunken. Dies entspricht der in denEUWID-Marktberichten nachgezeichneten Entwicklung.
Am stärksten gesunken sind die Altpapierlieferungen nach Thailand (-41 Prozent), Italien (-38 Prozent) sowie in die Niederlande (-26 Prozent) und die Schweiz (-24 Prozent). Unterdessen haben sich die Ausfuhren vor allem nach Großbritannien auf niedrigem Niveau vervielfacht. Im Halbjahresvergleich stieg die Gesamtmenge von 1.700 Tonnen auf 17.200 Tonnen Altpapier. Die Ausfuhren nach Polen sind um etwa 44 Prozent gestiegen und erreichten rund 24.900 Tonnen.
Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 35/2020. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die Ausgabe ab Dienstag, 14.00 Uhr als E-Paper zur Verfügung:

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