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Welterschöpfungstag: BDE besorgt über Ressourcenverbrauch

Morgen – 22. August 2020 – ist der so genannte Welterschöpfungstag, auch “Erdüberlastungstag” genannt. Das ist der Tag, an dem die natürlichen Ressourcen aufgebraucht sind, die die Erde innerhalb eines Jahres zur Verfügung stellen kann. Ab morgen lebt die Menschheit über ihre Verhältnisse.
Nach Angaben des Bundesumweltministeriums benötigt die Weltbevölkerung derzeit 1,6 Erden, um ihren Ressourcenbedarf zu decken. Dabei erfolgt die Plünderung des Planeten,wie der BDE es in einer Pressemitteilung nennt, in höchst unterschiedlichem Tempo.
Würden alle Menschen auf der Erde so leben wie die Deutschen,wäre bereits am 3. Mai “Earth Overshoot Day”. Die Amerikaner schießen den Planeten bereits am 14. März ab, Luxemburg am 16. Februar. Ärmere Länder haben einen geringeren ökologischen Fußabdruck, verbrauchen weniger Ressourcen. Doch auch von ihnen schaffen es viele nicht, ein ganzes Jahr mit den ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen auszukommen.
In diesem Jahr findet der Welterschöpfungstag etwas später statt als in den Jahren zuvor. Ende Juli, Anfang August waren die Ressourcen der Erde in den vergangenen Jahren aufgebraucht. Im vergangenen Jahr war es am 29. Juli soweit. Doch der um rund drei bis vier Wochen verspätete Erdüberlastungstag in diesem Jahr ist eine Folge der Coronavirus-Pandemie und der schweren Wirtschaftskrise – und nicht Folge einer gestiegenen Ressourceneffizienz.

BDE wirbt für verpflichtenden Rezyklateinsatz

BDE-Präsident Peter Kurth hat sich besorgt über den weltweit ungebremsten Verbrauch natürlicher Ressourcen geäußert und auf die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft zur Ressourcenschonung hingewiesen. Gleichzeitig mahnte er gesetzliche Regelungen zum verpflichtenden Rezyklateinsatz an.
Die Politik, so Kurth, müsse endlich aufwachen und mit gesetzlichen Regelungen die Voraussetzungen schaffen, dass Ressourcen nicht mehr verbraucht, sondern gebraucht und im Kreislauf gehalten werden. “Die Einführung einer gesetzlichen Rezyklatmindesteinsatzquote wäre ein wirksamer Hebel und ein vernünftiger Schritt zu einer Kreislaufwirtschaft, die diesen Namen auch verdient”, so Kurth weiter.
Aus Sicht des BDE sprechen die Zahlen für sich: Allein eine Verdoppelung des nicht energetischen Rezyklateinsatzes in Deutschland von derzeit rund 15 Prozent hätte neben dem Einspareffekt bei den natürlichen Rohstoffen auch eine zusätzliche CO2-Einsparung von etwa 60 Mio Tonnen zur Folge, so der Entsorgerverband. Um wie viele Tage sich der Welterschöpfungstag damit nach hinten verschieben würde, teilte der BDE allerdings nicht mit.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

    Mehr erfahren
  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

    Mehr erfahren
  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

    Mehr erfahren
  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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