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Deutsche Zementindustrie verbrennt 2019 mehr Abfälle

Die deutsche Zementindustrie hat im vergangenen Jahr den Abfalleinsatz zur Substitution fossiler Energieträger erneut gesteigert. Den vom VDZ veröffentlichten “Umweltdaten der deutschen Zementindustrie” zufolge stieg der Anteil der so genannten „alternativen Brennstoffe“ an der insgesamt genutzten thermischen Energie von 67,5 Prozent auf 68,9 Prozent.
Die mit Hilfe von Abfallbrennstoffen erzeugte Energiemenge stieg von 64,8 Mio Gigajoule im Jahr 2018 auf 66,1 Mio Gigajoule im vergangenen Jahr. Insgesamt benötigten die im VDZ organisierten Zementwerke im vergangenen Jahr wie 2018 96 Mio GJ thermische Energie.

Fast 200.000 Tonnen mehr Abfall verbrannt

Insgesamt verbrannten die VDZ-Mitglieder 2019 3,79 Mio Tonnen Abfall. Damit stieg die verbrannte Abfallmenge gegenüber dem Vorjahr um rund 193.000 Tonnen. 2018 hatten die Zementwerke noch etwa 3,6 Mio Tonnen „alternative Brennstoffe“ verbrannt.
Erneut gestiegen ist unter anderem die energetische Verwertung von Kunststoffen in der Zementindustrie. Verbrannten die im VDZ organisierten Zementwerke 2018 noch etwa 758.000 Tonnen Kunststoffabfälle, waren es im vergangenen Jahr 806.000 Tonnen. Auch die aufbereiteten Fraktionen aus Siedlungsabfällen stiegen im Vergleich zu 2018 deutlich von 280.000 Tonnen auf 370.000 Tonnen.
Auch Klärschlamm bleibt ein beliebter Brennstoff in der Zementindustrie: Die VDZ-Mitglieder verbrannten im vergangenen Jahr 703.000 Tonnen Klärschlamm, nach 633.000 Tonnen im Jahr zuvor. Rückläufig entwickelt haben sich jene Abfälle, die auch in klassischen Müllverbrennungsanlagen oder EBS-Kraftwerken eher weniger eingesetzt werden: So sanken die in der Zementindustrie energetisch verwerteten Altreifen beispielsweise von 196.000 Tonnen auf 175.000 Tonnen.
Die meisten in Zementwerken verbrannten Abfälle sind Fraktionen aus Industrie- und Gewerbeabfällen. Die meisten dieser Abfälle werden in der Statistik des VDZ nicht genau einem bestimmten Stoffstrom, einem Material oder einer Branche zugeordnet: 1,15 Mio Tonnen kategorisiert der VDZ unter „Sonstiges“ ein, nach 1,14 Mio Tonnen im Jahr 2018.  

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