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Sims Metal Management mit dreistelligem Millionenverlust

Umsatz und Ergebnisse des Recyclingkonzerns Sims Metal Management sind im Geschäftsjahr 2019/20 eingebrochen. In der ersten Hälfte des am 30. Juni abgeschlossenen Jahres litt Sims unter dem deutlichen Rückgang der Stahlschrott- und Zorba-Preise, in der zweiten Hälfte unter der Coronakrise.
Der Jahresumsatz fiel aufgrund niedrigerer Preise und Mengen gegenüber dem Vorjahreswert um rund ein Viertel auf 4,91 Mrd australische Dollar (ca. 2,98 Mrd €). Als Nettoergebnis gab das Unternehmen am Dienstag einen Verlust von 265 Mio AUD bekannt (rund 160 Mio €). Ein Jahr zuvor hatte Sims Metal Management einen Jahresüberschuss von 153 Mio AUD erwirtschaftet.

Sims will umstrukturieren und Kosten senken

Der Konzern reagierte auf die schwierigen Bedingungen nach Angaben seines CEO Alistair Field mit einem umfassenden Umstrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm. Im laufenden neuen Geschäftsjahr soll es Einsparungen von umgerechnet rund 45 Mio € ermöglichen.
Das Programm bedeutet auch starke Einschnitte für die britischen Schrott- und Metallrecyclingaktivitäten des Unternehmens. Die Zahl der Standorte wurde den Angaben zufolge bei konstanter Aufbereitungskapazität im zurückliegenden Geschäftsjahr von 47 auf 29 verringert. Im laufenden Jahr sollen sieben weitere Schließungen folgen. Die Beschäftigtenzahl wurde ebenfalls reduziert und soll im laufenden Jahr weiter vermindert werden. 572 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Dies entspricht rund 75 Prozent der Mitarbeiterzahl von 2018/19.

Aktuelles bei Wenner

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    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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