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Baden-Württemberg will RC-Baustoffen in öffentlichen Ausschreibungen Vorrang geben

Das Land Baden-Württemberg hat ein Konzept für die nachhaltige Nutzung mineralischer Rohstoffe im Land erarbeitet. Neben der ressourcenschonenderen Gewinnung von Primärrohstoffen und der Steigerung der Akzeptanz für den Rohstoffabbau steht auch das Thema Baustoffrecycling im Fokus des Mitte Juli vom Umweltministerium vorgelegten Arbeitsentwurfs für ein neues Rohstoffkonzept. Vor allem die öffentliche Hand soll demnach ihre Vorbildfunktion noch stärker wahrnehmen. So sollen bei Ausschreibungen öffentlicher Bauvorhaben künftig Sekundärrohstoffe unter bestimmten Voraussetzungen vorrangig gegenüber Primärrohstoffen Verwendung finden.
Bereits seit vielen Jahren klagt die Baustoffrecyclingindustrie über Akzeptanzprobleme hinsichtlich der von ihr erzeugten Sekundärrohstoffe und fordert vom Gesetzgeber, dass der Einsatz von Recyclingbaustoffen insbesondere bei öffentlichen Auftragsvergaben bevorzugt wird. Die bestehenden Bundesvorschriften für eine nachhaltige und ressourcenschonende Beschaffung etwa im Vergabe- und Abfallrecht werden als zu unbestimmt und nicht verpflichtend genug kritisiert. Lob erhalten dagegen einzelne Bundesländer wie Rheinland-Pfalz und Thüringen, die bereits seit einigen Jahren gesetzlich einen Vorzug von Recyclingprodukten einfordern.

RC-Baustoffe haben Vorrang sofern nicht offenkundig schlechter oder unwirtschaftlich

Diesen Weg will nun auch Baden-Württemberg gehen. Wie es im Arbeitsentwurf zum Rohstoffkonzept heißt, soll die öffentliche Hand als Träger öffentlicher Bauvorhaben in Ausschreibungen den Einsatz von Sekundärrohstoffen vorrangig vorsehen. Dieser Vorrang stehe allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Umweltbilanz des Recyclingmaterials nicht „offenkundig schlechter“ oder dessen Einsatz unwirtschaftlich sei.

Das Umweltministerium kündigt an, im geplanten neuen Landes-Abfallwirtschaftsgesetz eine konkretisierende Spezialregelung zum verstärkten Einsatz von Recyclingbaustoffen bei nicht unerheblichen Baumaßnahmen der öffentlichen Hand aufzunehmen. Diese werde die Gleichwertigkeit gegenüber Primärrohstoffen in Ausschreibungen für Bau- und Lieferleistungen der öffentlichen Hand vorsehen sowie unter bestimmten Voraussetzungen auch den Vorrang für RC-Baustoffe einräumen.
Den ausführlichen Artikel zum baden-württembergischen Rohstoffkonzept lesen Sie in Ausgabe 31/2020 von EUWID Recycling und Entsorgung. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die aktuelle Ausgabe bereits ab Dienstag, 14 Uhr, als E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

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    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

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    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

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    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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