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EU-Staaten stimmen Plastikbeitrag zu

Die EU-Mitgliedstaaten werden künftig einen Beitrag zum Haushalt der Union leisten, der von ihrer Menge nicht recycelter Verpackungsabfälle aus Kunststoff abhängt. Die Staats- und Regierungsoberhäupter der Mitgliedstaaten stimmten bei ihrem Gipfeltreffen am vergangenen Wochenende einer Höhe von 0,80 € pro Kilogramm zu, was früheren Entwürfen entspricht. Der Beitrag soll ab dem 1. Januar 2021 gelten. Vorgesehen ist laut dem Abschlussdokument des Gipfels auch ein Mechanismus, der verhindern soll, dass finanzschwächere Mitgliedstaaten durch den Beitrag übermäßig belastet werden.
Der damalige EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger hatte Anfang 2018 eine „Plastiksteuer“ als neue Quelle für Eigenmittel für die Union vorgeschlagen. Dieser Ansatz wurde weiterentwickelt zum jetzt beschlossenen Haushaltsbeitrag. Die Entscheidung darüber, ob und wie der Beitrag gegenfinanziert wird, steht den einzelnen Mitgliedstaaten frei.
VerschiedeneIndustrie- und Wirtschaftsverbände hatten im Vorfeld des Gipfeltreffens den Plastikbeitragkritisiert. Er soll zwar von den Mitgliedstaaten gezahlt werden und nicht direkt von der Verpackungskette, die Verbände befürchten jedoch, dass er nationale Abgaben zur Folge haben wird, die von der Wertschöpfungskette erhoben werden. Diese könnten wiederum das Funktionieren des Binnenmarkts beeinträchtigen, wenn sie nicht harmonisiert sind, so die Befürchtung. Kritisiert wurde neben weiteren Aspekten auch die Höhe des Beitrags und das Fehlen einer Zweckbindung.

DUH: Beitragshöhe „viel zu zaghaft“

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßte die Einführung des Kunststoffbeitrags ausdrücklich, forderte aber Nachbesserungen. Aus ihrer Sicht ist die Höhe des Beitrags „viel zu zaghaft“, die Pläne setzten außerdem „am falschen Ende an“. Die Umweltschutzorganisation befürwortet, Kunststoffneuware in Verpackungen zu besteuern, wenn diese in Umlauf gebracht werden. Aus Sicht der DUH besonders problematische Einwegartikel wie Plastikflaschen, Plastiktüten oder Coffee-to-go-Becher sollten zusätzlich mit einer Abgabe von mindestens 20 Cent belegt werden.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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