Scrollen!

AWM München rechnet für 2020 auch wegen Corona mit einem stark sinkenden Ergebnis

In den letzten Jahren konnte der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) stets deutlich über den Erwartungen liegende Ergebnisse verbuchen. Die in den Wirtschaftsplänen veranschlagten Zahlen wurden mitunter um einen hohen einstelligen bis sogar zweistelligen Millionenbetrag übertroffen – im letzten Jahr um 7,5 Mio €, 2018 sogar um 23,4 Mio €. In diesem Jahr könnten die Planzahlen aber in etwa eintreffen. Laut dem letzte Woche im Münchner Kommunalausschuss vorgestellten Zwischenbericht 2020 prognostiziert der AWM für dieses Jahr aktuell einen Verlust von 7,5 Mio €, was einen Rückgang im Vorjahresvergleich um 8,8 Mio € bedeuten würde. Im Wirtschaftsplan veranschlagt war ein handelsrechtliches Minus von 8,6 Mio €.
Eine Ursache für die negative Entwicklung sei der Ausbruch des Coronavirus. So rechnet der AWM aufgrund höherer Erfordernisse an Schutz- und Hygienestandards sowie weiterer zusätzlicher Aufwendungen im Zusammenhang mit der Pandemie mit steigenden Kosten. Weiterhin werden zunehmende Ausgaben für Personal sowie zur Erfüllung steigender Anforderungen für Kundenservice, Umweltschutz sowie für die Abfallsammlung, -behandlung und -verwertung erwartet.

Steigende Hausmüllmengen verdrängen Abfälle zur Verwertung

Gleichzeitig sei einnahmenseitig mit Abstrichen bei den Verwertungserlösen zu rechnen. Grund hierfür sei zum eine die geplante umfangreiche Revision der Münchner Abfallverbrennungsanlage (Heizkraftwerk Nord). Alle vier Kessel der Anlage standen deshalb Anfang Juni eine Woche komplett still, wodurch es zu Kapazitätsengpässen bei der thermischen Abfallbehandlung kam. Zudem geht der AWM davon aus, dass die aufgrund der Pandemie steigenden Hausmüllmengen die Abfälle zur Verwertung (AzV) zusätzlich verdrängen werden, wenngleich bei den Gewerbe- und Industrieabfällen aktuell wegen Corona eine rückläufige Tendenz zu beobachten sei.

Bereits im Geschäftsjahr 2019 musste die Annahme von AzV aufgrund von Kapazitätsengpässen und der allgemein hohen Auslastung der Müllverbrennungsanlagen in Süddeutschland reduziert werden. Die Einnahmen aus Abfällen zur Verwertung und Privatanlieferungen sanken um 13 Prozent auf 22,5 Mio €.
Den ausführlichen Artikel zur Geschäftsentwicklung des AWM in 2019 und zu den aktuellen Prognosen für 2020 lesen Sie in Ausgabe 28/2020 von EUWID Recycling und Entsorgung. Für Kunden unseresPremium-Angebots steht die Ausgabe bereits ab Dienstag, 14 Uhr, als E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

    Mehr erfahren
  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

    Mehr erfahren
  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

    Mehr erfahren
  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

    Mehr erfahren
  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

    Mehr erfahren
  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

    Mehr erfahren
  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

    Mehr erfahren
  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

    Mehr erfahren
  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

    Mehr erfahren
  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

    Mehr erfahren