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Suez: Umsatzrückgang und hohe Sonderbelastung durch Coronakrise

Auch die Geschäfte des französischen Umweltkonzerns Suez waren im ersten Halbjahr stark von den Auswirkungen der Coronakrise betroffen. Für den Bereich „Recycling & Recovery“ erwartet der Konzern für das erste Halbjahr einen Rückgang der Umsätze auf „organischer Basis“ um rund acht Prozent. Da die Erlöse im ersten Quartal nur minimal unter dem Vorjahreswert lagen, betraf der Rückgang vor allem das zweite Quartal und dabei insbesondere die Monate April und Mai.
In Kontinentaleuropa hätten sich die Aktivitäten im Recyclingbereich allerdings fast auf dem Niveau des Vorjahres bewegt, berichtet der Konzern. So sei das Deponievolumen in Frankreich lediglich um zwei Prozent zurückgegangen. Auch die Geschäfte von Suez in Deutschland und den Niederlanden hätten sich in der Krise recht widerstandsfähig gezeigt. In Großbritannien würden die Mengen ebenfalls wieder zunehmen, der Ausstieg aus dem Shutdown sei dort aber bisher nur zum Teil vollzogen worden, schränkt der Konzern ein.
Für den Gesamtkonzern seien im April und Mai die Tiefpunkte bei Umsatz und Rentabilität erreicht worden. Der Juni habe hingegen eine deutliche Verbesserung der Aktivitäten gezeigt, berichtet Suez. Insgesamt rechnet der Konzern für das erste Halbjahr mit einem organischen Rückgang der Umsätze um rund sechs Prozent. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll sich auf etwa 320 bis 330 Mio € summieren. Hierin nicht enthalten sind allerdings enorme einmalige Kosten.

Konzernumbau und Pandemie sorgen für Zusatzbelastung von über 500 Mio €

So beliefen sich die Kosten und Abschreibungen für die Umsetzung der Konzernstrategie „Shaping Suez 2030“ im ersten Halbjahr auf rund 270 Mio €. Diese Aufwendungen seien aber größtenteils nicht zahlungswirksam, betont der Konzern. Ähnlich hoch waren die zusätzlichen Belastungen durch die Folgen der Pandemie. Diese einmaligen Kosten schätzt Suez für das erste Halbjahr auf 270 bis 290 Mio €. Diese zusätzlichen Kosten hängen vor allem mit Aufwendungen zur Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit, mit Risiken im Zusammenhang mit Betriebsunterbrechungen sowie Verzögerungen beim Forderungseinzug zusammen, heißt es.
Konzernchef Bertrand Camus erklärte, dass man sich angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen „mehr denn je“ auf die Umsetzung der Strategie „Shaping Suez 2030“ konzentriere und möglicherweise einige Maßnahmen des Plans vorziehen werde. „Wir werden gegebenenfalls die Umstrukturierung unserer Aktivitäten beschleunigen, Aspekte unserer Geschäfte anders wieder aufnehmen und uns schneller aus Nicht-Kernaktivitäten zurückziehen.“
Den kompletten Bericht zur aktuellen Lage-Bewertung von Suez, den weiteren Prognosen sowie zu Gerüchten über einen möglichen Verkauf des europäischen Abfallgeschäfts lesen Sie kommende Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 28/2020.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

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  • 5. Mai 2020

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    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

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    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

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    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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