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DSD fordert Maßnahmen zur Rettung des Kunststoffrecyclings

Anlässlich des Weltumwelttages am vergangenen Freitag hat der Systembetreiber DSD die Politik aufgefordert, mit konkreten Maßnahmen das Kunststoffrecycling in Europa zu retten. “Der extrem niedrige Ölpreis und die Folgen der Corona-Pandemie gefährden massiv alle Erfolge und Bemühungen, Plastik zu recyceln und im Kreislauf zu führen”, sagte DSD-Geschäftsführer Michael Wiener. “Deutschland sollte seine EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um sich für die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft bei Kunststoff einzusetzen.”
Auf den ersten Blick dürften die Marktbedingungen eigentlich gar nicht so schlecht sein. Denn bedingt durch den Corona-Shutdown steigen die Abfallmengen aus Privathaushalten an: Mehr Menschen waren oder sind in Kurzarbeit, arbeiten im Home Office oder müssen zu Hause ihre Kinder betreuen.
Das merken auch Entsorger, Recycler und Systembetreiber. Laut DSD sind die Verpackungsabfallmengen in den gelben Säcken und Tonnen seit März um etwa zehn Prozent gestiegen. Zwar fallen gleichzeitig wegen Kurzarbeit und Produktionsdrosselung in Gewerbe und Industrie weniger Abfälle an. Doch die Mengen an Kunststoffverpackungen nehmen zu. „Es wird aus hygienischen Gründen mehr verpackt und Restaurants konnten zeitweise Speisen nur noch zur Abholung anbieten – natürlich in Plastik verpackt“, so Wiener.

Ölpreisschock und Marktversagen

Unter idealen Marktbedingungen würden Recycler, die diese Abfälle aufbereiten und als Rezyklate wieder auf den Markt bringen, derzeit gute Geschäfte machen. Doch das Gegenteil ist der Fall; DSD spricht von Marktversagen. Ein extrem niedriger Ölpreis mache Kunststoff, dessen Preis sich schon seit Jahren auf Talfahrt befinde, noch billiger – die Kosten für die Herstellung von Rezyklaten aber hängen von anderen Faktoren ab. „Zudem ist es bisher nicht gelungen, die Produktion auszuweiten und damit über Skaleneffekte billiger zu machen”, schreibt DSD.
Kunststoffrecycling sei noch immer ein Nischengeschäft. Darüber hinaus habe eine Reihe von Abnehmern von Recyclingkunststoffen die Produktion heruntergefahren, weil sie in der Krise ihre Produkte nicht mehr loswurden.
„Der Markt für Recyclingkunststoff sollte rasant wachsen. Das erfordern der Klimaschutz und die Lösung der Plastikkrise, die für eine gigantische Verschmutzung der Umwelt sorgt. Stattdessen droht dem Recycling eine Abwärtsspirale, die alle bisher erzielten Erfolge vernichten könnte“, sagte Wiener.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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