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Recylex’ Zukunft hängt vom Weiterbetrieb der Nordenhamer Bleihütte ab

Die Zukunft des finanziell stark angeschlagenen deutsch-französischen Metallkonzerns Recylex ist maßgeblich an das Schicksal der deutschen Tochterfirma Weser-Metall GmbH und der von ihr betriebenen Bleihütte in Nordenham geknüpft. „Die Fähigkeit der Recylex S.A., ihre Geschäftstätigkeit langfristig fortzuführen, hängt von der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes der Weser-Metall im Insolvenzverfahren sowie davon ab, ob die Weser-Metall GmbH weiterhin Sekundärmaterialien von der Recylex S.A. bezieht“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung.
Einfluss nehmen kann Recylex auf Weser-Metall allerdings nicht mehr. Durch die Insolvenz der deutschen Unternehmensgruppe habe der Mutterkonzern jegliche Kontrolle über die Tochtergesellschaften verloren.

Deutsche Tochterfirmen entkonsolidiert

Wie Recylex mitteilt, hat das Insolvenzgericht in Göttingen jetzt per Beschluss die Schutzschirmverfahren für die Weser-Metall GmbH, die Harz-Metall GmbH, die Norzinco GmbH und die PPM Pure Metals GmbH sowie die Eigenverwaltungsverfahren für die Recylex GmbH, die C2P Germany GmbH und die Recylex Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH angeordnet. Infolge dieser Beschlüsse verliere die Recylex S.A. nun endgültig die Kontrolle über die deutschen Unternehmen, was zur Entkonsolidierung der gesamten deutschen Unternehmens-Gruppe führe. Recylex weist darauf hin, dass die französischen Unternehmen der Recylex-Gruppe nicht unter den Anwendungsbereich der Insolvenzverfahren in Deutschland fallen.
Wie Recylex bereits bei der Antragstellung der Insolvenzverfahren in der Vorwoche betonte, sei es das Ziel der Schutzschirmverfahren, die Geschäftsbetriebe fortzuführen und die individuellen Restrukturierungsprozesse fortzusetzen. Insbesondere sei es das Ziel des französischen Konzerns, ein Schlüssellieferant der Weser-Metall GmbH zu bleiben und die Nordenhamer Bleihütte mit Altblei aus Frankreich zu versorgen.

Rückzahlung eines Glencore-Darlehens bis Ende Oktober gestundet

Der deutsch-französische Metallkonzern befindet sich seit langem in schwerer finanzieller Schieflage. Zuletzt bezifferte Recylex die Nettoverschuldung der Gruppe auf 184 Mio €. Die Rückzahlung eines Teilbetrags konnte nun gestundet werden. Hauptaktionär Glencore International verzichtet bis zum 31. Oktober 2020 auf die Rückzahlung eines 2014 gewährten und vollständig in Anspruch genommenen Darlehens in Höhe von 16 Mio €. Diese Stundung könne unter bestimmten Voraussetzungen über den 31. Oktober hinaus verlängert werden. Dies hänge insbesondere vom Fortgang des Insolvenzverfahrens der Weser-Metall GmbH und der Fortsetzung der Sekundärrohstoff-Lieferungen der Recylex S.A. an die Nordenhamer Bleihütte ab.
Die seit dem 13. Mai bestehende Aussetzung der Notierung der Recylex-Aktien wird Konzernangaben so lange bestehen bleiben, bis es dem Unternehmen wieder möglich sei, zuverlässig über seine Lage und seine Fähigkeit zur Fortführung seiner Geschäfte zu kommunizieren. Auch dies hänge maßgeblich vom Fortgang des Insolvenzverfahrens der Weser-Metall ab.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

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    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

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    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

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    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

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    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

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    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

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    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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