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Auch die Verpackungsindustrie will systemrelevant sein

Auch die Hersteller von Verpackungen streben in Zeiten des Coronavirus’ den Status einer systemrelevanten Branche an. Immerhin müssen Lebensmittel und Pharmaprodukte verpackt werden, bevor sie in Supermärkten und Apotheken an die Endverbraucher weitergegeben werden, argumentieren die Hersteller von Kunststoff-, Papier- und Metallverpackungen in seltener Eintracht.
Die Anerkennung als systemrelevante Branche hat diverse Vorteile, die über die reine Kinderbetreuung hinausgeht. Um den Erreger einzudämmen, haben die Staaten der EU die Grenzzäune wieder hochgezogen. Schengen, der Binnenmarkt, Warenverkehrsfreiheit – die Errungenschaften der EU haben sich derzeit dem Kampf gegen das Coronavirus unterzuordnen.
Kilometerlange Staus an den innereuropäischen Grenzen sind die Folge; Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kritisierte unlängst, dassin Folge der “Corona-Kontrollen” Lebensmittel, Medikamente und wichtige Hilfsmittel zu spät bei den Menschen ankommen. Passierscheine und eine privilegierte Abwicklung können helfen, die Grenzen vergleichsweise unbürokratisch zu überqueren – und als Betrieb in einer systemrelevanten Branche erhält man dafür die entsprechenden Dokumente.

Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie gelten als systemrelevant

Anfang der Woche hatten sich die Mitglieder des Bundeskabinetts darauf verständigt,Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie zur systemrelevanten Infrastruktur zu erklären. Das erscheint logisch, soll doch auch in Zeiten der Coronavirus-Pandemie die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln sichergestellt werden. Doch viele Lebensmittel müssen verpackt werden, sollen die europäischen Standards an Haltbarkeit und Hygiene weiterhin gelten.
Hier setzen die Verpackungshersteller und ihre Interessenvertreter an. Denn die Verpackungen und die dafür benötigten Rohstoffe sind unter anderem jene Hilfsmittel, von denen von der Leyen sprach. „Um die Versorgung mit Lebensmittel- und Arzneimittelverpackungen sowie Verpackungen für Medizinprodukte in Europa zu gewährleisten, sollten auch Transporte mit diesen Verpackungen und ihren Rohstoffen an den Grenzübergängen ‚Schnellspuren’ nutzen können“, hatte beispielsweise die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) in einer Pressemitteilung gefordert. Die IK beruft sich darin unter anderem auf Frankreich.  Die Franzosen haben demnach ihre Ernährungsindustrie inklusive der Hersteller von Lebensmittelverpackungen bereits als „prioritäre Industrie“ eingestuft.
Nun steht eine entsprechende Einstufung als systemrelevant offenbar unmittelbar bevor. Dafür wird derzeit auf Bundesebene an einem “Leitfaden” gearbeitet, der entsprechende Empfehlungen an die Bundesländer enthalten soll.
Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in Ausgabe 14/2020 von EUWID Recycling und Entsorgung.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

    Mehr erfahren
  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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