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Remondis-DSD-Deal dreht sich weiter um Glasaufbereitung

Deutschlands führender Entsorger Remondis bleibt zuversichtlich, den Grünen Punkt übernehmen zu dürfen. Über die Beschwerde des Entsorgers gegen die vom Bundeskartellamt verfügte Untersagung der Fusion wird in einem Monat das Urteilerwartet. Knackpunkt ist weiterhin die Frage, ob Remondis zusammen mit der DSD-Holding eine marktbeherrschende Position bei der Altglasvermarktung zulasten des Wettbewerbs erreichen würde.
Hierzu hat das OLG vom Kartellamt aktuelle Daten angefordert, weil DSD in den letzten Jahren und insbesondere ab Anfang 2020 massiv Marktanteile bei der Glaslizenzierung vor allem an die Suez-Tochter Belland Vision verloren hat.
Die Bonner Wettbewerbshüter rücken in ihrer Antwort an das Gericht vom 13. März von ihrer Sicht nicht ab. DSD und Remondis hätten auch nach 2017 zusammen stabil über 50 Prozent Marktanteil bei der Scherbenvermarktung. Auch die Zusagen von Remondis zum Verkauf von zwei Glasaufbereitungsanlagen in Essen und Hannover würden weiterhin nicht ausreichen, „eine erhebliche Behinderung“ des Wettbewerbs zu kompensieren.
Es sei „weiter davon auszugehen, dass durch den Zusammenschluss von Remondis und DSD eine marktbeherrschende Stellung auf dem Markt für die Vermarktung aufbereiteter Hohlglasscherben in Deutschland entstehen wird“, hält das Amt an seiner Prognose fest. Den deutlichen Verlusten von DSD stünden entsprechende Zuwächse bei Remondis gegenüber.
Wie das Bundeskartellamt zu dieser Bewertung kommt und warum diese Einschätzung zumindest teilweise strittig ist, lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 13/2020. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die Ausgabe bereits als E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

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