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„System der Biotüte in der Region Trier funktioniert“

Die Anfang 2018 in der Region Trier gestartete Sammlung von Bioabfällen per Biotüte im Bringsystem funktioniert. Das geht aus einer detaillierten Untersuchung des Witzenhausen-Instituts hervor, die dem Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (ART) vorgelegt wurde. Die gleiche Einschätzung belegten zudem interne Zahlen des Zweckverbandes, so der ART.
Allein im Januar wurden insgesamt 640 Gewichtstonnen Bioabfall über die Biotüte gesammelt, laut ART ein Anstieg von über 400 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. „Hochgerechnet können somit noch in diesem Jahr rund 8.000 bis 10.000 Tonnen Bioabfall erwartet werden“, so der Geschäftsführer des Witzenhausen-Instituts Michael Kern.
Mit den Prognosewerten liege der ART mit etwa 15 bis 19 Kilogramm pro Einwohner und Jahr im mittleren Bereich der Erfassungsleistung für Nahrungs- und Küchenabfälle einer Biotonne (Mittelwert ca. 21 kg/Einwohner und Jahr). „Wir sind mit der Umstellung des Systems auf einem sehr guten Weg“, so ART-Projektleiter Sebastian Lorig.
Von rund 80 Standorten an den Grüngutsammelstellen, die der ART zu Beginn des Jahres 2018 mit Biogutcontainern bestückt hatte, stieg die Anzahl bis Ende Februar 2020 auf rund 1.000 Standorte mit exakt 1.544 Biogutcontainern. Diese verteilen sich flächendeckend über das gesamte Gebiet des Zweckverbandes. Das entspricht aktuell rund 340 Einwohnern pro Container. Der ART räumt aber ein, dass in manchen Regionen noch Nachholbedarf besteht.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 13/2020. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die Ausgabe bereits ab Dienstag, 14 Uhr als E-Paper zur Verfügung:

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