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Neuer Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft

Die Europäische Kommission will verstärkt bei der Produktgestaltung ansetzen, um den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Ziel sei, das Wachstum vom Ressourcenabbau zu entkoppeln und die gleichen Werkstoffe wieder und wieder in der Wirtschaft zu nutzen, sagte EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevičius in einer Pressekonferenz in Brüssel.
Der heute veröffentlichte neue Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft der EU-Kommission richtet sich auf ressourcenintensive Sektoren, darunter Elektronik- und IKT-Geräte. Die Kommission will unter anderem die Sammlung und Behandlung von Altgeräten verbessern und dazu auch Optionen für ein EU-weites Rücknahme- oder Rückkaufsystem für Mobiltelefone, Tablets und Ladegeräte prüfen. Geplant sind auch ein “Recht auf Reparatur” für Verbraucher und die Vereinheitlichung der Ladegeräte.
Das Gesamtaufkommen an Abfällen will die EU-Kommission bis 2030 signifikant reduzieren und die Menge an Siedlungsrestabfall, die nicht recycelt wird, halbieren. Dazu setzt sie zum einen nach Aussage Sinkevičius’ darauf, die “Umsetzungslücke” bei der bestehenden Abfallgesetzgebung der EU zu schließen. Nach der turnusgemäßen Überprüfung der Abfallrahmenrichtlinie will die Kommission dann 2022 Vermeidungsziele für spezifische Abfallströme vorschlagen.
Um die Getrenntsammlung zu fördern, will sie im gleichen Jahr ein EU-weites harmonisiertes Modell für die Sammlung und auch für die Kennzeichnung von Produkten vorschlagen. Für 2021 ist unter anderem eine Überarbeitung der EU-Abfallverbringungsverordnung geplant und eine “Methodik, um die Präsenz von bedenklichen Stoffen in Recyclingmaterial und daraus hergestellten Erzeugnissen zu verfolgen und minimieren”.
Den ausführlichen Bericht zum neuen EU-Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft lesen Sie lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 12/2020. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die Ausgabe bereits ab Dienstag, 14 Uhr als E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

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