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Grünes Diskussionspapier zur Kreislaufwirtschaft

Wie kann die derzeitige, recht lineare Wirtschaftsweise in eine echte Kreislaufwirtschaft überführt werden? Die umweltpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Bundestag, Bettina Hoffmann, hat zu diesem Thema Ende vergangener Woche ein umfangreiches Diskussionspapier mit dem Titel „Grüne Strategie für eine ressourcenleichte, giftfreie und klimaneutrale Kreislaufwirtschaft“ veröffentlicht.
Darin stellt sie als Steuerungsinstrumente unter anderem eine Ressourcenabgabe, eine Transparenzpflicht für Produzenten, erweiterte Herstellerverantwortung für mehr Produkte sowie Einsatzquoten für Rezyklate zur Diskussion. Interessierte Kreise sind eingeladen, bis zum 13. März ein Feedback an bettina.hoffmann.ma01@bundestag.de zu schicken.
Die Autorin versteht unter dem Begriff „Kreislaufwirtschaft“ mehr als ein Synonym für Abfallwirtschaft, wie es in der deutschen Sprache häufig verwendet wird. Die Grünen-Abgeordnete sieht die Kreislaufwirtschaft vielmehr als eine andere Lebens- und Produktionsweise, die zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise und zu einem besseren, gesünderen und klimaschonenderen Leben führt. Damit ist sie näher am angelsächsischen Verständnis einer Circular Economy, die im Deutschen oft auch als „zirkuläre Wirtschaft“ übersetzt wird, als an der deutschen Begrifflichkeit.

Produktdesign als Ausgangspunkt

Hoffmann orientiert sichin ihrem Diskussionspapier streng an der Abfallhierarchie, bei der die Abfallvermeidung an oberster Stelle steht und der auch bei der Abgeordneten der Grünen am meisten Raum im Diskussionspapier einnimmt. “Der Weg zur Abfallvermeidung führt über eine rohstoffarme Herstellung und eine möglichst lange und mehrfache Nutzung von Produkten”, heißt es in dem Papier.
Abfallvermeidung lässt sich aber ihrer Ansicht nach nicht über das Abfallrecht erreichen. Daher schlägt sie vor, die Debatte über die Abfallvermeidung von der Abfall- auf die Produktpolitik zu verschieben. Denn der Hauptgrund für die mangelnde Umsetzung der Abfallhierarchie liege darin, dass es für das Design und die Produktion kaum Vorgaben gibt. “Nötig ist deshalb ein Paradigmenwechsel, der die Kreislaufwirtschaft nicht zuvorderst als ein Thema der Abfallwirtschaft betrachtet, sondern die Produktpolitik in den Fokus stellt”, schreibt die Bundestagsabgeordnete der Grünen.
Einen ausführlichen Artikel zum Diskussionspapier von Bettina Hoffmann zur Kreislaufwirtschaft lesen Sie in Ausgabe 10/2020 von EUWID Recycling und Entsorgung. Das E-Paper steht unseren Premium-Kunden ab morgen, 14.00 Uhr zur Verfügung.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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