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Bioabfallverordnung: DGAW kritisiert inoffiziellen Entwurf

Die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) kritisiert erste Überlegungen zur geplanten Novelle der Bioabfallverordnung. Das Bundesumweltministerium hat seit geraumer Zeit eine kleine Novelle angekündigt, die im Kern darauf zielt, Fremdstoffe vor der Kompostierung oder Vergärung zu reduzieren. Vorrangig soll die Qualität der Bioabfälle geregelt werden.
Konkret beruft sich die DGAW auf einen ersten inoffiziellen Vorschlag, der einen möglichen Kontrollwert von 0,5 Prozent maximaler Fremdstoffgehalt in der Trockenmasse vor der biologischen Behandlung beinhalten soll. Nach Auffassung der DGAW wird dieser Wert weder in der Sammlung, noch in der Vorsortierung umzusetzen sein. Die DGAW verweist hierbei auf den Abfalltechnikausschuss der Bund-/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA), der bereits 2017 den Wert von maximal 1 Prozent Fremdstoffe im Bioabfall festgelegt habe. Es stelle sich somit auch die Frage, warum der Bund nicht das übernimmt, was die Länder beschlossen haben.
Gleichfalls fordert die DGAW eine klare Definition für Bioabfälle aus der Biotonne. Die Bioabfallverordnung ordnet getrennt erfasste Bioabfälle dem Abfallschlüssel 200301 „gemischte Siedlungsabfälle“ zu. Grund: Die Abfallverzeichnisverordnung enthält keine spezielle Abfallbezeichnung für getrennt erfasste Bioabfälle, insbesondere in Biotonnen. Die DGAW fordert eine klare Abgrenzung der einzelnen Abfallstoffe. Denn dürften Bioabfälle weiter unter der Abfallschlüsselnummer für gemischte Siedlungsabfälle gesammelt werden, dürfe sich niemand über schlechte Qualitäten wirklich wundern. Eine klare Abgrenzung wäre aus Sicht der DGAW eine der Aufgaben für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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