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VKU warnt vor Schwächung der kommunalen Sammlung

Der Verband kommunaler Unternehmen warnt vor einer Schwächung der kommunalen Abfallentsorgung. Entscheidend sei, dass die Kommunen weiterhin das Rückgrat der hochentwickelten deutschen Kreislaufwirtschaft bilden können, erklärte der VKU im Vorfeld der Sitzung des Bundeskabinetts zur Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes.
Aus Sicht des VKU wird die von Brüssel beschlossene strengere Berechnungsweise der neuen Recyclingquoten auch die deutsche Entsorgungswirtschaft vor erhebliche Herausforderungen stellen. Die neuen Getrenntsammlungspflichten der Kommunen, die sich erstmals auch auf Alttextilien erstrecken, würden von den kommunalen Entsorgern dabei zuverlässig umgesetzt.

VKU kritisiert Rücknahme des geplanten Klagerechts der örE

Sorge bereitet dem VKU allerdings die mögliche Schwächung kommunaler Erfassungsstrukturen durch gewerbliche Sammler und Hersteller- bzw. Vertreiberrücknahmen von Produktabfällen. Denn das ursprünglich vom Bundesumweltministerium geplante Klagerecht der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger gegen gewerbliche Sammler von Haushaltsabfällen sei wohl wieder entfallen.
“Die Klagebefugnis der Kommunen ist dringend erforderlich, um eine Waffengleichheit mit gewerblichen Sammlern herzustellen. Da sich diese gegen behördliche Verfügungen gerichtlich wehren können, muss auch der öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger klagen können, wenn die Behörde eine angezeigte gewerbliche Sammlung einfach durchwinkt”, fordert der VKU.

Erweiterte Zulassung freiwilliger Rücknahmen “hoch problematisch”

Ebenfalls „hoch problematisch“ ist für den VKU die erweiterte Zulassung von freiwilligen Rücknahmen von Produktabfällen durch Hersteller und Vertreiber. Da sich diese nach dem Gesetzesentwurf auch auf Fremdprodukte beziehen dürften und nicht hochwertiger sein müssten als die kommunale Erfassung, drohe eine Aushöhlung der kommunalen Entsorgungsverantwortung. „Naturgemäß werden Hersteller und Vertreiber nur solche Produktabfälle zurücknehmen, mit denen sich Geld verdienen lässt. Für die Kommunen bleiben dann im schlimmsten Fall nur noch Rest- und Sonderabfälle übrig, zumal inzwischen auch große Handelskonzerne das Geschäftsfeld der Abfallwirtschaft für sich entdeckt haben“, warnt der Kommunalverband.
Nach Überzeugung des VKU können freiwillige Rücknahmen von herstellerfremden Produktabfällen nur dann zugelassen werden, wenn damit ein nachgewiesener Vorteil für die Kreislaufwirtschaft verbunden ist. Die Politik müsse die Frage beantworten, wie in Deutschland ein gut ausgebautes Netz von Wertstoffhöfen funktionsfähig erhalten werden soll, wenn sich zugleich jede Supermarktfiliale zum Wertstoffentsorger erklären könne.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

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    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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