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DepV-Novelle: Verbände warnen vor weiterer Verknappung des Deponieraums

Der kürzlich vom Bundesumweltministerium vorgelegte Referentenentwurf „zur Änderung der Abfallverzeichnis-Verordnung und der Deponieverordnung“ sorgt in der Entsorgungsbranche für Missstimmung. In einer gemeinsamen Stellungnahme warnen der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE), der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und die Interessengemeinschaft Deutsche Deponiebetreiber (InwesD) vor einer weiteren Verknappung von Deponiestandorten. So enthalte der Entwurf eine gewichtige Änderung, die das Aus für Deponien der Klasse 0 (DK 0) bedeuten könnte.
Knackpunkt ist eine Änderung in Anhang 1, Nr. 2.2., Tabelle 1 der Deponieverordnung. Hier sind die besonderen Anforderungen an die geologische Barriere und das Basisabdichtungssystem von Deponien spezifiziert. In dem vorgelegten Referentenentwurf fordert das BMU, dass DK-0-Deponien neben der bisher schon geforderten geologischen Barriere zukünftig auch eine einkomponentige Basisabdichtung benötigen, sofern nicht nur unbelasteter Bodenaushub angenommen wird.
Aus Sicht von BDE, VKU und InwesD wird damit das Modell „DK 0“ als günstige Ablagerungsmöglichkeit für nicht verwertbare mineralische Abfälle mit sehr geringen Belastungen zukünftig nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Vorgabe einer Abdichtungskomponente erfordere aus technischen Gründen eine Sickerwassererfassung und -ableitung oder gar -behandlung. Die Anforderungen seien damit so nah an denen der Deponieklasse I (DK I), dass es die DK 0 in der Praxis kaum noch geben werde.
Die Folge werde sein, dass die Kosten und damit die Preise für die Ablagerung derartiger Abfälle deutlich – je nach Region um mindestens 10 bis 15 € pro Tonne – steigen werden. Dies werde erhebliche Auswirkungen auf regionale Baupreise haben, warnen die Verbände.
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E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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