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Zero Waste Europe bezweifelt unbedenkliche Nutzung von MVA-Schlacke im Straßenbau

Die Nichtregierungsorganisation Zero Waste Europe bezweifelt in einer aktuell veröffentlichten Studie, dass die Schlacke aus der Müllverbrennung unbedenklich im Straßenbau verwendet werden kann. Wie es in der zusammen mit der Nichtregierungsorganisation Toxicowatch erstellten Studie „The hidden impacts of incineration residues“ heißt, gebe es kaum gesicherte Erkenntnisse über den Schadstoffgehalt und das Austrittsverhalten der in der Schlacke enthaltenen Schadstoffe. Es müsse sichergestellt werden, dass gefährliche Stoffe wie hormonell störende Verbindungen nicht aus Beton oder anderen Baustoffen mit Schlacke austreten“, so Zero Waste Europe im Fazit.
Das als „Fallstudie“ bezeichnete Dokument befasst sich insbesondere mit der Situation in den Niederlanden, könnte aber auch die Debatte um die Mantelverordnung in Deutschland beeinflussen. In den Niederlanden hatten die Entsorgungswirtschaft und das Umweltministerium bereits im Jahr 2012 den so genannten „Green Deal“ geschlossen. Die Vereinbarung sieht vor, die bei der thermischen Abfallverwertung entstehende Rostasche so aufzubereiten, dass sie ohne weitere Sicherungsmaßnahmen als Ersatzbaustoff im Straßenbau eingesetzt werden kann. Die Vereinbarung löste zunächst hohe Investitionen in die Schlackeaufbereitung aus. Und nach anfänglichen Erfolgen galt der niederländische Green Deal vielen in Deutschland als eine nachahmenswerte
Doch die Euphorie hat sich im westlichen Nachbarland ein wenig gelegt. So berichtete beispielsweise Marc de Keizer vom Mineralstoff-Aufbereiter Remex kürzlich bei einer Fachkonferenz in Würzburg von schwierigen Rahmenbedingungen für die Schlackeaufbereiter in den Niederlanden. Der Green Deal gerate in den Niederlanden generell in die Kritik.
Den kompletten Bericht lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 50/2019. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht der Text bereits in unserem E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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