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Deutsche Altkunststoffexporte nach Malaysia nehmen weiter zu

Deutschland exportiert immer mehr Altkunststoffe nach Malaysia. Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes summierten sich die Direktausfuhren in den ersten neun Monaten 2019 auf 135.000 Tonnen. Das sind 27 Prozent mehr als im Vorjahr. Die nach Malaysia exportierten Mengen steigen dabei immer weiter an. Lagen die Ausfuhren im ersten Quartal noch bei durchschnittlich 13.500 Tonnen pro Monat, waren es im dritten Quartal bereits 17.500 Tonnen im Monat.
Dagegen sind die deutschen Altkunststoffexporte in andere, im letzten Jahr bei Exporteuren beliebte asiatische Abnehmerländer wie Indien, Indonesien und Vietnam deutlich um 24 bis 78 Prozent gesunken. Die von der Volksrepublik China aus Deutschland importierte Menge, die in früheren Jahren regelmäßig zwischen 600.000 und 800.000 Jahrestonnen lag, ist durch die verschärften chinesischen Einfuhrbestimmungen für Abfallstoffe auf ein Minimum geschmolzen: Zwischen Januar und September exportierte Deutschland gerade noch 2.200 Tonnen Altkunststoffe nach China.
Dafür sind die deutschen Direktausfuhren nach Hongkong in den ersten drei Quartalen wieder um mehr als die Hälfte auf 75.000 Tonnen gestiegen.
Insgesamt hat Deutschland zwischen Januar und September rund 784.000 Tonnen Altkunststoffe im Wert von 239 Mio € exportiert. Das entspricht einem Rückgang um vier Prozent gegenüber den Vorjahreswerten. Wichtigster Abnehmer in Europa sind die Niederlande mit einem Plus von zwei Prozent auf 94.000 Tonnen, wobei ein Großteil dieser Mengen erfahrungsgemäß über Zwischenhändler weiter ebenfalls nach Asien exportiert wird. Die größten Anstiege bei den deutschen Exportmengen innerhalb Europas verzeichnet Destatis im Handel mit Bulgarien und Tschechien.

Mit Blick auf die verschiedenen Altkunststoffsorten fällt im Vorjahresvergleich vor allem ein Rückgang der deutschen Exporte von Polyethylen- und Polyvinylchlorid-Abfällen auf. Die Ausfuhren an PE-Abfällen verringerten sich demnach um neun Prozent auf 427.000 Tonnen im Wert von 148 Mio €. Bei PVC-Abfällen ergibt sich ein Minus von 14 Prozent auf 8.200 Tonnen im Wert von 2,1 Mio €.
Dagegen sind die Ausfuhren von Polystyrol-Abfällen (42.000 Tonnen für 10,2 Mio €) und Polypropylen-Abfällen (71.000 Tonnen für 17,4 Mio €) deutlich um 34 bzw. 27 Prozent gestiegen. Die unter sonstige Kunststoffe zusammengefassten restlichen Altkunststoffexporte, zu den auch Polyethylenterephthalat-Abfälle zählen, summierten sich in den ersten drei Quartalen auf 235.000 Tonnen (Wert: 61 Mio €), was einen Rückgang um sieben Prozent bedeutet.
Die Einfuhren an Altkunststoffen nach Deutschland beliefen sich zwischen Januar und September laut Destatis auf 356.000 Tonnen im Wert von 108 Mio €. Das waren fast vier Prozent weniger als im Vorjahr als 369.000 Tonnen für 100 Mio € importiert wurden. Die meisten Abfälle wurden aus den Niederlanden (54.000 t), Polen (42.000 t) und Frankreich (30.000 t) angeliefert.

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