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BMU: Lithium-Problematik muss vor allem auf EU-Ebene angegangen werden

Lösungen für die wachsende Problematik rund um die Entsorgung von Lithium-Batterien müssen aus Sicht des Bundesumweltministeriums in erster Linie auf europäischer Ebene gesucht werden. Gleichzeitig könne man aber auch ohne Brüssel auf nationaler Ebene an einzelnen Stellschrauben Verbesserungen erreichen. Das erklärte Regina Dube vergangene Woche im Rahmen einer Veranstaltung des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungswirtschaft in Berlin.
Für die Abteilungsleiterin im BMU läuft es bei der Lösung der Problematik am Ende auf eine zweistufige Vorgehensweise hinaus: Umfassendere Regelungen auf EU-Ebene und Anpassungen der Situation in Deutschland.
Viele insbesondere auch von Seiten des BDE vorgebrachte Forderungen könnten nicht auf nationaler Ebene umgesetzt werden, sondern müssen auf europäischer Ebene gelöst werden, betonte Dube. Aus ihrer Sicht ist es durchaus denkbar, dass die Problematik rund um die Entsorgung von Lithium-Akkus zudem auf die Tagesordnung der anstehenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft gesetzt werde. Das Thema gehöre dringend nach Europa.
Einen ausführlichen Artikel zur Diskussion um die Brandrisiken von Lithium-Akkus lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 47/2019. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht der Text bereits in unserem E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

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