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Hessen für weniger Kunststoff und mehr Recycling

„Wir setzen uns ein für weniger Plastikverbrauch in Hessen, weniger Plastikmüll in der Umwelt, weniger Mikroplastik und mehr Wiederverwendung und Recycling.“ Das sagte gestern Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) in Wiesbaden bei der Vorstellung einer Strategie zur Plastikvermeidung. Im Januar startet Hessen eine neue Plattform „Plastikvermeidung im Einzelhandel“. Die Branchen Lebensmittel, Getränke, Kosmetika, Textilien und Möbel sollen gemeinsam nach Lösungen suchen. Neben dem Einzelhandel werden auch Hersteller und Industrie einbezogen, sagte Prinz weiter.
Darüber hinaus berät das Land zum Verkauf unverpackter Lebensmittel. Hinz ermunterte Verbraucher, mit eigenen Behältnissen oder Pfandgläsern zum Einkaufen zu gehen. Zu den hygienischen Fragen habe das Ministerium ein Merkblatt für Einzelhändler herausgegeben, sagte sie. In dem Merkblatt heißt es unter anderem, dass es für Kunden grundsätzlich möglich ist, sich Waren in eigene Boxen oder Becher füllen zu lassen.
„Was wir vor allem reduzieren wollen sind überflüssige und schnelllebige Verpackungen sowie Wegwerfprodukte“, erklärte Hinz. „Zugleich wollen wir auch die wichtigsten Ursachen für Mikroplastik in der Umwelt bekämpfen.“ Dazu zähle, dass Hessen neue Fußballplätze mit Kunstrasen nur noch dann fördert, wenn auf dem Platz anstelle von Kunststoffgranulat umweltfreundliche Alternativen wie Sand oder Kork verwendet werden.
Gemeinsam mit hessischen Reifenherstellern wolle das Land außerdem ausloten, wie der Reifenabrieb von Mikroplastik beim schnellen Beschleunigen oder Bremsen verhindert werden kann. Erste Gespräche dazu soll es im ersten Quartal 2020 geben.

Exporte stärker kontrollieren und Rezyklateinsatz bei öffentlicher Beschaffung prüfen

Nicht zuletzt kündigte die Landesumweltministerin an, sich auf Bundes- und EU-Ebene dafür einzusetzen, die Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit von plastikhaltigen Produkten zu verbessern. Es gehe auch darum, den Absatzmarkt für Recyclingprodukte zu vergrößern. „Das Land kann hier selbst Vorbild werden und bevorzugt Recyclingkunststoffe verwenden. Möglichkeiten im Vergabe- und Beschaffungswesen werden geprüft“, so die Ministerin weiter. Sie kündigte mit Blick auf das Kunststoffrecycling an, dass Hessen die Kontrollen beim Export von Kunststoffabfällen verstärken werde.

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