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GRS lehnt Pfand für Lithium-Batterien ab

Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS) hält die Einführung eines Pfandsystems für Lithium-Akkus für nicht zielführend. Ein derartiges System sei mit hohen Kosten und einer nicht beherrschbaren Komplexität verbunden. Die angestrebten Ziele höherer Sammelquoten und einer verbesserten Sicherheit bei der Erfassung der Batterien könnten eher mit einem verbesserten Vollzug sowie geeigneten Kommunikations- und Schulungsmaßnahmen erreicht werden, ist GRS überzeugt. Außerhalb eines europäisch einheitlich geregelten Rechtsrahmens sollte in Deutschland keine singuläre Pfanderhebung auf Lithium-Batterien eingeführt werden.
Das System hegt vor allem große Zweifel an der Umsetzbarkeit einer Pfandlösung. Die mehrstufigen, grenzüberschreitenden Vertriebs- und Absatzwege würden ein Pfand erheblich erschweren. Außerdem müsste ein derartiges System die verschiedenen Rücknahmewege im Handel, bei den Kommunen sowie den E-Schrott- und Altautoverwertern abdecken. Hinzu komme eine erhebliche Kapitalbindung für einbehaltene Pfandbeträge aufgrund der sehr langen Gebrauchsdauer der Akkus von teilweise über zehn Jahren.
Auch die Risiken einer missbräuchlichen Nutzung eines Pfandsystems für Lithium-Batterien und der hierfür erforderliche Überwachungsaufwand wären aus Sicht von GRS erheblich. Eine nicht europaweit einheitliche Einführung eines Pfandsystems würde einen Missbrauch deutlich befördern. Um den Missbrauch, zum Beispiel durch Batterie-Attrappen oder den Import nicht bepfandeter Batterien, zu vermeiden, müsste ein großer organisatorischer und finanzieller Aufwand betrieben werden, der nicht mit bisher bekannten Pfandsystemen verglichen werden könne, betont GRS.
Darüber hinaus sei eine eindeutige Zuordnung von Lithium-Batterien als Geräte-, Industrie- und Fahrzeugbatterien kaum möglich, betont das Rücknahmesystem. Für diese drei Batteriearten gelten jedoch unterschiedliche gesetzliche Anforderungen, die bei Einführung eines Pfandsystems zwingend angeglichen werden müssten.

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