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Strommarktgeführte MVA: Flexibler Betrieb ermöglicht höhere Umsatzerlöse

Bei einem strommarktgeführten, flexiblen Betrieb könnten die Betreiber von thermischen Abfallbehandlungsanlagen mehr Umsatz erzielen. Das ist dem Aufsatz „Methanol Production at Waste to Energy Plants“ von Christian Schweitzer und weiteren Mitarbeitern der bse Engineering Leipzig GmbH zu entnehmen. Einen entsprechenden Vortrag hatte Schweitzer bei der diesjährigen IRRC Waste-to-Energy-Konferenz in Wien gehalten.
Das Leipziger Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, um Strom und Kohlendioxid in vergleichsweise kleinen Produktionsanlagen zu nutzen. Den entsprechenden Katalysator hat der Ludwigshafener Chemieriese BASF entworfen und wird nach einer entsprechenden Entwicklungsvereinbarung vom August 2017 nun exklusiv von dem Leipziger Ingenieurunternehmen vertrieben.
Müllverbrennungsanlagen sind im Prinzip grundlastfähige, aber auch vergleichsweise unflexible Anlagen. Das liegt an dem, was Juristen den Haupteinsatzzweck der Anlage nennen – und der ist eben nicht in erster Linie die Erzeugung von Energie, sondern die schadlose Entsorgung von Abfallgemischen. Mit Ausnahme von Revisionszeiten sowie ungeplanter Ausfälle brennt das Feuer im Kessel einer Müllverbrennungsanlage daher immer. Damit produziert eine MVA letztlich immer Prozessdampf, Wärme oder Strom – ganz gleich, ob es dafür im Markt eine Nachfrage gibt oder nicht.

Richtige Einspeisestrategie im volatiler werdenden Strommarkt

Angesichts der sich rasch wandelnden Energiemärkte kann diese recht unflexible Fahrweise wirtschaftlich problematisch sein: Im Strommarkt geben längst die erneuerbaren Energieträger den Takt an und sorgen bei einem hohen Aufkommen auch mal dafür, dass Strom zu negativen Preisen ins Ausland geht – also letztlich entsorgt werden muss. Andererseits gibt es Phasen, in denen ein geringes Aufkommen einer sehr hohen Nachfrage gegenübersteht. Die Preise sind dann für eine überschaubare Zeit sehr hoch.
Mit der richtigen Einspeisestrategie kann der Umsatz gesteigert und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz getan werden, verspricht Schweitzer in seinem Aufsatz.
Den ausführlichen Artikel lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 44/2019. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht der Artikel ab Dienstag, 14.00 Uhr in unserem E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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