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Remondis und Neste kooperieren beim chemischen Recycling von Kunststoffabfällen

Der Entsorger Remondis und der Chemiekonzern Neste kooperieren beim chemischen Recycling von Kunststoffabfällen. Wie Neste heute mitteilte, wollen die Unternehmen gemeinsam chemisches Recycling entwickeln und vorantreiben. Ziel sei es, Kapazitäten für die Verarbeitung von mehr als 200.000 Tonnen Kunststoffabfällen zu schaffen.
Chemisches Recycling verarbeitet Kunststoffabfälle zu Rohstoffen, aus denen die Kunststoff- und chemische Industrie neue, qualitativ hochwertige Kunststoffe, Chemikalien und Kraftstoffe herstellen können. Remondis als einer der Großen in der europäischen Entsorgungswirtschaft und Marktführer in Deutschland bringt in die Partnerschaft den Angaben zufolge seine Kompetenzen in der Abfallsammlung und -trennung ein, Neste seine Erfahrung in der Ölraffinierung und der Verarbeitung qualitativ minderwertiger Abfälle und Reststoffe.
Als eine Konkurrenz oder Alternative zum mechanischen Kunststoffrecycling soll das neue Entwicklungsprojekt offenbar nicht verstanden werden: Das mechanische Kunststoffrecycling leiste seit Jahrzehnten einen positiven Beitrag zur Kreislaufwirtschaft, zur Versorgungssicherheit bei Rohstoffen und zum Schutz des Klimas, heißt es in der Mitteilung.

Ziel: Aufbau eines Ökosystems rund um das chemische Recycling

In dem gemeinsamen Projekt geht es insbesondere um jene Kunststoffabfälle, die bislang nur schwer oder gar nicht zu recyceln sind. Ziel sei der Aufbau eines Ökosystems rund um das chemische Recycling, damit weitere Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette der Initiative beitreten und das chemische Recycling ergänzen können.
„Um chemisches Recycling im industriellen Maßstab zu etablieren, müssen Recycling- und Chemiebranche eng zusammenarbeiten. Die Partnerschaft zwischen Remondis und Neste konzentriert sich darauf, einen optimalen Recyclingprozess zu entwickeln, damit noch mehr Kunststoffabfall wiederverwertet werden kann“, unterstreicht Jürgen Ephan, Geschäftsführer von Remondis Recycling.

Zirkulierender Kohlenstoff verringert Abhängigkeit von Rohöl

“Chemisches Recycling führt dazu, dass Kohlenstoffe in der Gesellschaft immer wieder zirkulieren, und verringert die Abhängigkeit von Rohöl – eines unserer Kernziele als Vorreiter in unserer Branche in Bezug auf Nachhaltigkeit. Die Partnerschaft zwischen Remondis und Neste bringt uns einen Schritt näher an die Erfüllung unserer Zusage, ab 2030 jährlich mehr als eine Million Tonnen Kunststoffabfälle zu verarbeiten”, sagte Mercedes Alonso, der bei Neste als Vizepräsident für den Bereich Renewable Polymers and Chemicals zuständig ist.
Die Zusammenarbeit zwischen Remondis und Neste markiere einen weiteren Schritt in Richtung der Innovationen und Investitionen, die nötig sind, um die Recyclingindustrie zukunftsfest zu machen. „Wir benötigen Kapazitäten, Technologien und unterstützende Gesetzgebung, um die anspruchsvollen Recyclingziele der EU zu erreichen. Chemisches Recycling wird dabei eine zentrale Rolle spielen“, heißt es in der Mitteilung. 

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