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Hoher Investitionsbedarf im deutschen MVA-Markt

In den kommenden drei bis fünf Jahren müssen zahlreiche Müllverbrennungsanlagen in Deutschland modernisiert werden. Das ist der Studie “Kapazitäten der energetischen Verwertung von Abfällen in Deutschland und ihre zukünftige Entwicklung in einer Kreislaufwirtschaft” des Öko-Instituts im Auftrag des Naturschutzbundes Deutschlands (Nabu) und des Entsorgers Remondis zu entnehmen. Der Nabu hat die Studie nun vollständig veröffentlicht. 
Insgesamt rund 3,2 Mio Tonnen Verbrennungskapazität müssen demnach in den kommenden Jahren erneuert werden. Der größte Modernisierungsbedarf besteht demnach im Westen und im Süden der Republik.
Bei ihrer Analyse sind die Studienautoren davon ausgegangen, dass Anlagen zur thermischen Abfallbehandlung etwa alle 25 Jahre in den Bereichen Kessel, Verdampfer und Überhitzer erneuert werden müssen. Durch neuere technische Entwicklungen wie der Korrosionsbeschichtung von Kesselanlagen – dem so genannten Cladding – habe sich die Betriebsdauer von MVA-Linien in den vergangenen Jahren verlängert.
In ihrer Studie sind die Autoren daher von einer durchschnittlichen Betriebsdauer von 30 Jahren ausgegangen, um den Modernisierungsbedarf im deutschen Anlagenpark abschätzen zu können – und der ist nach Meinung der Studienautoren insbesondere im Bereich der klassischen Müllverbrennungsanlagen vergleichsweise hoch.
Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in Ausgabe 43/2019 von EUWID Recycling und Entsorgung.Für Kunden unserer Premium-Angebote steht der Artikel ab Dienstag, 14 Uhr in unserem E-Paper zur Verfügung.

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