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Bau- und Entsorgerverbände warnen vor Entsorgungsnotstand bei teerhaltigen Abfällen

Die Entsorgung von teer- und pechhaltigem Straßenaufbruch stellt die Bau- und Entsorgungswirtschaft vor immer größere Probleme. In einem letzte Woche unter anderem an BMU-Abteilungsleiterin Regina Dube verschickten Schreiben konstatieren der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) sowie mehrere Verbände aus der Bauwirtschaft eine seit längerem kritische Entsorgungssituation, die sich zuletzt deutlich verschärft habe und sich immer weiter zuspitze. Die wirtschaftliche Belastung in Form der Kosten für Zwischenlagerung und Export in die Niederlande sei erheblich.
Mit Nachdruck fordern die Verbände daher „kurz- und mittelfristig pragmatische Lösungen“, wozu auch die Rückkehr zum zuletzt unzulässigen Einbau der Materialien als Tragschicht im Straßenbau zählen sollte. Eine langfristige Lösung könne dann im Aufbau nationaler thermischer Behandlungsanlagen liegen.
Die Diskussionen um den Umgang mit teerhaltigem Straßenaufbruch dauern schon einige Jahre an. Auslöser war ein Prüfbericht des Bundesrechnungshofs aus dem Jahr 2013, in dem die Behörde zu der Einschätzung gelangte, dass der Bund keine krebserregenden Stoffe mehr in seine Straßen einbauen sollte. Daraufhin verfasste das Bundesverkehrsministerium im September 2015 das „Allgemeine Rundschreiben Straßenbau 16/2015“, in dem der Einbau von Baustoffgemischen mit teer-/pechhaltigen Bestandteilen in Bundesfernstraßen mit Wirkung ab Anfang 2018 untersagt wurde.
Zur Ausschleusung dieser PAK-haltigen Abfälle aus dem Stoffkreislauf schreibt der Bund zwar keinen bestimmten Entsorgungspfad vor. Empfohlen werden aber thermische Verfahren. Die Bau- und Entsorgungswirtschaft beklagt, dass aufgrund dieser Empfehlung in einigen Bundesländern die Entsorgung von teer- und pechhaltigem Straßenaufbruch ausschließlich mittels thermischer Behandlung ausgeschrieben wird. Ein Problem dabei: In Deutschland gibt es bisher keine derartigen Behandlungsanlagen.
Den ausführlichen Bericht lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 42/2019. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht der Text bereits ab Dienstag, 14 Uhr in unserem E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

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  • 5. Mai 2020

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    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

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    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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