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DGAW: Statt Verbot von Kunststofftaschen Einsatz von Rezyklaten vorschreiben

Die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) steht dem vom Bundesumweltministerium geplanten Verbot von leichten Kunststofftragetaschen insbesondere aufgrund der nachteiligen ökologischen Wirkungen skeptisch gegenüber. Statt eines Verbots schlägt die DGAW daher in ihrer Stellungnahme zum Änderungsentwurf für das Verpackungsgesetz eine alternative Regelung vor. So sollte in Erwägung gezogen werden, den Verkauf von Kunststofftragetaschen aller Art künftig nur noch dann zu erlauben, wenn diese vollständig aus Recyclingkunststoff hergestellt worden sind.
Zur Förderung der Abfallvermeidung sollten die Preise für die Kunststofftaschen gleichzeitig deutlich erhöht werden. Um eine entsprechende Lenkungswirkung zu erzielen, schwebt der DGAW eine Größenordnung von einem € pro Tasche vor.
Ein Verbot von leichten Kunststofftragetaschen wird nach Einschätzung der DGAW nicht dazu führen, dass weniger Tragetaschen benutzt werden. Stattdessen müsse damit gerechnet werden, dass Tragetaschen in ähnlicher Zahl aus einem anderen Material – insbesondere Papierwerkstoffen – benutzt werden. Dementsprechend dürfte das Abfallaufkommen aus stabilen Papiertragetaschen steigen.
Einen ausführlichen Bericht zur Stellungnahme der DGAW lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 41/2019. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht der Text bereits in unserem E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

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    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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