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Kompromiss bei PPK-Mitbenutzung

Landkreistag, Städtetag sowie Städte- und Gemeindebund haben mit den dualen Systemen im Streit um die Mitbenutzung der kommunalen Altpapiersammlung einen Kompromiss erzielt. Nach der am Montagnachmittag in Berlin zwischen Vertretern der kommunalen Spitzenverbände und der Systembetreiber erzielten Übergangsregelung zahlen die Systembetreiber den Kommunen die Kosten für 33,5 Prozent der erfassten Altpapiermenge. Die Kommunen verzichten auf die Berechnung des höheren PPK-Volumens, die Systembetreiber auf die Vermarktungserlöse bei gemeinsamer Verwertung. Im Fall der Herausgabe sollte das jeweilige System der Kommune den dadurch verursachten Erlösverlust als Wertausgleich ersetzen.
Die beiden Parteien werden nun den Anhang 7 ihrer Orientierungshilfe gemeinsam erarbeiten, der auch eine Beispielrechnung enthalten soll. Kommunen und Systeme können auf dieser Basis die angemessenen Entgelte für die Mitbenutzung verhandeln, die Regelung soll zunächst die Grundlage für die Jahre 2019 bis 2021 sein. Derzeit noch bestehende privatrechtliche Leistungsverträge bleiben bis zu ihrem Auslaufen bzw. ihrer Kündigung, längstens aber bis zum 31.12.2020, von dieser Empfehlung unberührt. Den Angaben zufolge soll eine langfristig tragfähige Anschlussregelung ab dem Jahr 2022 erarbeitet werden.

Erleichterung beim BDE, VKU nicht dabei

Der Entsorgerverband BDE begrüßt die Einigung und wertet sie als „faire Lösung“. Die Beteiligten vor Ort hätten eine Grundlage, die häufig strittige PPK-Erfassung einvernehmlich zu regeln und so einer Abstimmungsvereinbarung insgesamt den Weg zu ebnen, sagte BDE-Geschäftsführer Andreas Bruckschen. Sie sei zwar nicht rechtlich verbindlich, erfahrungsgemäß aber die im Regelfall gewählte Lösung. Das Ergebnis wird allerdings nicht vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mitgetragen, wie EUWID erfuhr.
Systembetreiber und Kommunen hatten sich aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen zuvor in mehreren Runden zunächst nicht auf einen Kompromiss verständigen können. Gestritten wurde über die Einberechung des höheren Volumens der PPK-Verpackungen sowie über die Verrechnung der Vermarktungserlöse.
Mit der jetzt gefundenen Variante könnten sich die zähen Verhandlungen über die Abstimmungsvereinbarungen mit den Kommunen beschleunigen. Die dualen Systeme stehen hier unter Druck, da sie nach dem Verpackungsgesetz in allen Bundesländern diese Vereinbarungen zum einen als Genehmigungsvoraussetzung flächendeckend vorweisen müssen. Zum anderen erschwerte die bisherige Gemengelage den Systembetreibern eine verlässliche Kalkulation ihrer Lizenzentgelte bei PPK.
Der Anteil an Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton ist infolge der Zunahme des Online-Handels stetig gewachsen. Inzwischen machen Verpackungen rund ein Drittel der Altpapier-Erfassungsmengen bei Haushalten aus.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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