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Derichebourg kauft spanischen Schrottrecycler Lyrsa

Der französische Recycler Derichebourg verfolgt große Expansionspläne in Spanien. Das Unternehmen gab heute die Übernahme des Schrottrecyclers Lyrsa bekannt – laut Derichebourg Marktführer in Spanien.
Der mit der Muttergesellschaft Layro geschlossene Vertrag betrifft den Erwerb der Mehrheitsanteile an Lyrsa sowie der Schwesterunternehmen Archamesa und Redisa, heißt es. Außerdem beinhalte der Vertrag auch die Möglichkeit für die Minderheitsgesellschafter dieser Unternehmen, sich an der Transaktion zu beteiligen.
Der in der geplanten Übernahme enthaltene Geschäftsumfang erwirtschaftete im letzten Jahr den Angaben zufolge einen Umsatz von 427 Mio €. Angaben zum Gewinn sowie zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Laut Derichebourg verarbeitet die Lyrsa-Gruppe fast eine Mio Tonnen Schrott im Jahr. Davon entfallen rund 160.000 Tonnen auf Nichteisenmetalle.
Lyrsa wurde 1939 gegründet und beschäftigt aktuell rund 600 Mitarbeiter. Das Unternehmen verfüge über 17 Standorte in Spanien und einen in Portugal und betreibt drei Shredder, ein Sortierzentrum für das Metall aus der Zerkleinerung, eine Aluminiumraffinerie und eine Bleifabrik, berichtet Derichebourg weiter. Darüber hinaus ist die Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben auch in der Aufbereitung und Verwertung von E-Schrott und Altbatterien tätig.
Derichebourg geht davon aus, die Transaktion noch bis zum Ende des Jahres abschließen zu können. Die Übernahme stehe noch unter Vorbehalt der Genehmigung durch die spanische Wettbewerbsbehörde. Derichebourg verfügt zwar bereits über einige Standorte auf der iberischen Halbinsel. Der Anteil am Stahlschrottrecycling in Spanien sei aktuell aber sehr gering, betonte das Unternehmen.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

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    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

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    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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