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Mehrwegquote sinkt weiter

In Deutschland wurden 2017 erneut weniger Getränke in Mehrwegflaschen verkauft. Nach der neuesten Auswertung für das Umweltbundesamt wurden 2017 43,6 Prozent der in Deutschland verbrauchten Getränke in Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Einweg-Verpackungen (MövE-Verpackungen) verpackt.  Damit liegt der Mehrweganteil nach wie vor deutlich unter dem im Verpackungsgesetz vorgegebenen Ziel von 70 Prozent.
Gegenüber 2016 sank die Quote um 0,6 Prozentpunkte. Der MövE-Anteil sank bei Erfrischungsgetränken um 1,7 Prozent auf 23,1 Prozent, bei Wasser um 0,3 Prozent auf 38,4 Prozent und bei Bier um 0,2 Prozent auf 81,9 Prozent. Der Getränkeverbrauch in Mehrweg ging um 0,7 Prozentpunkte auf 42,2 Prozent zurück. Ökologisch vorteilhafte Einweggetränkeverpackungen (övE) konnten dagegen ihren Marktanteil um 0,1 Prozentpunkte geringfügig auf 1,5 Prozentpunkte erweitern.
Wie UBA-Präsidentin Maria Krautzberger sagte, seien kurze Transportwege und Mehrwegverpackungen wichtig, um Umweltbelastungen und Abfälle zu vermeiden. „Dafür brauchen wir gut funktionierende Mehrwegsysteme. Alle Supermärkte und Verkaufsstellen von Getränken sollten möglichst viele Getränke in Mehrwegflaschen anbieten und so dazu beitragen, weniger Abfälle zu erzeugen.“ Dies gehe am besten mit Mehrwegpoolflaschen, aus denen sich viele Abfüller bedienen können und die von jedem befüllt werden können. Das sei für die Umwelt besser als individuell gestaltete Flaschen- und Kästen, die nur ein Abfüller zurücknimmt, so Krautzberger.

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