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Mitverbrennungmenge in der Zementindustrie 2018 auf 3,6 Mio Tonnen gestiegen

Die deutsche Zementindustrie deckt ihren Energieverbrauch zu einem immer größeren Anteil durch abfallbasierte Brennstoffe. Der Anteil dieser alternativen bzw. sekundären Brennstoffe (SBS) am gesamten Brennstoffenergieeinsatz lag im Jahr 2018 bei 67,5 Prozent, wie aus aktuell vom Verein Deutscher Zementwerke (VDZ) veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Der SBS-Anteil liegt damit nochmals 2,5 Prozentpunkte höher als der bisherige Rekordwert aus dem Vorjahr. Absolut setzte die Branche 3,601 Mio Tonnen alternative Brennstoffe ein, was ebenfalls einen Höchststand bedeutet. Im Vorjahresvergleich zeigt sich allerdings nur ein geringfügiger Anstieg um 0,3 Prozent, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Zementproduktion insgesamt leicht rückläufig war.
Laut den vom VDZ veröffentlichten Umweltdaten 2018 produzierte die deutsche Zementindustrie im letzten Jahr mit ihren 21 Unternehmen in 53 Werken etwa 33,7 Mio Tonnen Zement (Vorjahr: 34,0 Mio t). Den gesamten, vor allem für das Brennen des Zementklinkers im Berichtsjahr benötigten Energiebedarf beziffert der VDZ auf 96,0 Mio Gigajoule. Die durch alternative Brennstoffe erzeugte Energiemenge lag bei 64,8 Mio GJ und damit 1,8 Mio GJ höher als im Vorjahr. Gleichzeitig ist der Energiebedarf aus fossilen Brennstoffen wie Braun- und Steinkohle von 33,9 auf 31,2 Mio GJ gesunken.

Mitverbrennung von Kunststoffen und Klärschlamm nimmt weiter zu

Wichtigster Inputstoff unter den alternativen bzw. Sekundärbrennstoffen waren wie in den Vorjahren Fraktionen aus Industrie- und Gewerbeabfällen. Im Vorjahresvergleich ergibt sich hier ein deutlicher Mengenanstieg um 6,5 Prozent auf 1,976 Mio Tonnen. Vor allem Kunststoffabfälle gingen vermehrt den Weg in die Mitverbrennung, was auch mit den schwierigeren Absatzmöglichkeiten im Export im Zuge der chinesischen und im Nachgang auch in anderen asiatischen Ländern implementierten Importrestriktionen zusammenhängen dürfte.
Auf Platz zwei der am häufigsten verwendeten Sekundärbrennstoffe befindet sich weiterhin Klärschlamm. Auch hier zeigt die VDZ-Statistik für 2018 einen starken Mengenzuwachs um 7,8 Prozent. Mit 633.000 Tonnen (Vorjahr: 587.000 t) ging mehr Klärschlamm als jemals zuvor in die Mitverbrennung. Auch dieser Anstieg dürfte im Kontext politischer Veränderungen stehen. So haben sich die landwirtschaftlichen Entsorgungskapazitäten für Klärschlamm durch die Novelle der Düngeverordnung verknappt.
Den vollständigen Bericht lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 38/2019. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht der Text bereits im E-Paper zur Verfügung:

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