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Panne bei Datenübernahme: FKN lässt Ökobilanz für Getränkekartons überprüfen

Der Fachverband Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel (FKN) wird einen Teil der Ergebnisse seiner neuen Ökobilanz zu Milch- und Fruchtsaftverpackungen vorerst nicht mehr kommunizieren. Grund: Daten eines externen Fachgutachters zur Distributionsentfernung von Mehrwegflaschen wurden vom Institut für Energie und Umweltforschung Heidelberg (Ifeu) fehlerhaft übernommen.
Zuvor hatten Verbände der Glas- und Fruchtsaftindustrie sowie des Getränkefachgroßhandels Zweifel an den nach ihrer Einschätzung zu hohen Transportdistanzen von Mehrwegflaschen angemeldet. Wie der FKN erklärte, seien daraufhin die Distributionsmodelle nochmals überprüft worden. Dabei wurde laut FKN eine fehlerhafte Datenübernahme festgestellt.
Fragen zur Distributionsstruktur und der Zuordnung von Abfüllmengen hätten darüber hinaus nicht abschließend geklärt werden können. „Von daher bedarf die Ableitung der Distributionsstruktur im Getränkesegment Säfte und Nektare einer tiefergehenden Analyse, die eine aktive Mitwirkung der betroffenen Wirtschaftsbeteiligten erfordert”, heißt es in einer Stellungnahme von Ifeu.
Fruchtsaft ist neben Frischmilch und H-Milch einer von drei Getränkebereichen, die im Rahmen der Studie untersucht wurden. Die Ökobilanz, die als erste nach den neuen Anforderungen des Umweltbundesamtes (UBA) erstellt wurde, war Ende vorigen Jahres abgeschlossen und im Juli präsentiert worden.Sie attestierte dem Getränkekarton bei Milch eine deutliche ökologische Überlegenheit im Vergleich zu allen konkurrierenden Mehrweg- und Einwegalternativen und bei Fruchtsaft eine ökologische Gleichwertigkeit mit Mehrweg-Glas.

Wohl keine grundsätzlich anderen Ergebnisse

„Eine grundsätzliche Änderung der Studienergebnisse ist nach ersten Berechnungen des Ifeu-Instituts selbst dann nicht zu erwarten, wenn mit halbierten Mehrweg-Transportentfernungen gerechnet würde. Allerdings würde sich der bislang deutliche Vorteil des Getränkekartons bei Saft in der Kategorie Klimaschutz verkleinern“, teilte der FKN mit.
Bei Milch sei der Vorsprung des Getränkekartons in nahezu allen Wirkungskategorien gegenüber Mehrweg und PET-Einwegflaschen so groß, dass sich an dem Befund nichts ändern werde. „Bis belastbare Daten zu Transportentfernungen vorliegen, wird der FKN die Ergebnisse des ökobilanziellen Vergleichs zwischen der Fruchtsaft-Mehrwegflasche und dem Getränkekarton nicht weiter kommunizieren“, so der Fachverband.

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