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Mantelverordnung: Baden-Württembergs Referatsleiter Kneisel sieht alle Zeichen auf grün

Seit annähernd 15 Jahren arbeiten Bund, Länder, Wirtschaft und Wissenschaft an einer bundesgesetzlichen Regelung zur Verwertung mineralischer Abfälle. In diesem Herbst soll ein neuer Anlauf unternommen werden, das Vorhaben Mantelverordnung entscheidend voranzubringen. Martin Kneisel, Referatsleiter „Kommunale Kreislaufwirtschaft, Abfalltechnik“ im baden-württembergischen Umweltministerium, ist zuversichtlich, dass diesmal der Durchbruch gelingen wird. „Alle Zeichen stehen auf grün“, sagte Kneisel heute auf einer Podiumsdiskussion zur Eröffnung der Demonstrationsmesse Recyclingaktiv in Karlsruhe. Kneisel geht davon aus, dass man noch in diesem Jahr in das Bundesratsverfahren einsteigen werde.Wie berichtet, lädt das Bundesumweltministerium kommende Woche die Bundesländer erneut zu Beratungen nach Berlin ein und fordert dabei auch „politische Entscheidungen“ zu bestimmten Themenkomplexen. Die vom BMU skizzierten grundsätzlichen Handlungsoptionen für das weitere Vorgehen reichen von einer Verabschiedung der Mantelverordnung mit Maßgaben über einen Beschluss der Bodenschutznovelle bei gleichzeitiger Ablehnung der Ersatzbaustoffverordnung bis hin zu einem kompletten Neustart des Verordnungsverfahrens.
„Wir steigen jetzt in die heiße Phase der politischen Abstimmung ein“, sagte Kneisel in Karlsruhe. Er räumte ein, dass sich das Verordnungsvorhaben quasi zu einer „Endlosbaustelle“ entwickelt habe, „was bei dem einen oder anderen zu der Einschätzung geführt hat, dass es möglicherweise nie mehr zu der Mantelverordnung kommt“. Mittlerweile seien die Länder in ihren Abstimmungsrunden aber soweit vorangekommen, dass er zuversichtlich sei, dass die Verhandlungen mit hoher Wahrscheinlichkeit im Bundesrat fortgesetzt werden und dass das konkrete Bundesratsverfahren noch in diesem Jahr startet.

Rund 270 Änderungsanträge seitens der Länder

Einfach dürften die Beratungen aber nicht werden: Wie schon mehrfach berichtet und von Kneisel in Karlsruhe nochmals bestätigt, gibt es seitens der Länder mittlerweile rund 270 konkrete Änderungsanträge „zur Optimierung des Vorschlags des Bundes“. Da diese Änderungen teils sehr technisch sind, hatte sichNiedersachsen kürzlich nochmals gegen ein Bundesratsverfahren ausgesprochen und zuvor eine grundsätzliche Überarbeitung des Verordnungsentwurfs durch das BMU gefordert.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

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    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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