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EBS-Verband erneuert Kritik an niederländischer Einfuhrsteuer

Die geplante Einfuhrsteuer in den Niederlanden auf Abfälle zur Verbrennung wäre kontraproduktiv und würde die CO2-Emissionen insgesamt erhöhen, statt sie wie angestrebt zu senken. Mit diesem Argument erneuert die RDF Industry Group, die Unternehmen aus dem Ersatzbrennstoffsektor vertritt, ihre Forderung nach einem Verzicht auf die Steuer.
Nach den Plänen der Regierung soll die Steuer auf zur Verbrennung oder Deponierung importierte Abfälle zum Jahresbeginn 2020 eingeführt werden, was der Wirtschaft nur eine vergleichsweise kurze Übergangsfrist ließe. Die Steuer gehört zu einer Reihe von Maßnahmen, mit denen die niederländische Regierung einer Gerichtsentscheidung nachkommen will, die sie zur Verminderung der CO2-Emissionen verpflichtet.

370.000 Tonnen zusätzliche CO2-Emissionen

Mit einer Höhe von voraussichtlich 32 € pro Tonne würde die Steuer insbesondere die Wirtschaftlichkeit der Ausfuhr von Ersatzbrennstoffen (EBS) aus Großbritannien beeinträchtigen und die Abfalldeponierung attraktiver machen, warnt die RDF Industry Group. Nach den Prognosen des Verbands würde die Einfuhrsteuer dazu führen, dass in Großbritannien jährlich rund 1,4 Mio Tonnen Abfälle deponiert statt als EBS exportiert würden. Dies würde 370.000 Tonnen CO2-Emissionen zusätzlich freisetzen.
Indem sie diese Auswirkungen nicht berücksichtigt, untergräbt die niederländische Regierung aus Sicht von Robert Corijn, dem Vorsitzenden des Verbands, die breiteren Anstrengungen zur Verminderung der CO2-Emissionen. „Es gibt europaweite Ziele für die CO2-Reduktion, und für die Länder, die Abfälle exportieren, geben die kontraproduktiven Effekte einer Steuerung von Abfällen weg von Heizkraftwerken hin zur Deponierung großen Anlass zu Besorgnis“, so Corijn.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

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  • 5. Mai 2020

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    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

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    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

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    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

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    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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