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Deutsche Deponiebetreiber verpflichten sich zur weiteren Senkung der Klimagase

Deutschland wird seine Klimaschutzziele für das Jahr 2020 verfehlen. Um wieder auf Kurs zu kommen und die Ziele für 2030 einzuhalten, arbeitet die Bundesregierung derzeit im so genannten Klimakabinett ressortübergreifend an einem neuen Maßnahmenpaket. Neben den emissionsreichen Sektoren Energie, Industrie und Verkehr soll auch die Abfallwirtschaft, und hier insbesondere die Deponiewirtschaft, einen weiteren Beitrag zur Reduktion des Ausstoßes von Klimagasen leisten.
Die deutschen Deponiebetreiber haben sich daher nun gegenüber dem Bundesumweltministerium verpflichtet, bis zum Jahr 2027 zusätzlich eine Million Tonnen CO2-Äquivalente einzusparen. Hierzu übergab Hartmut Haeming, Vorstandsvorsitzender der Interessengemeinschaft Deutscher Deponiebetreiber (InwesD), heute BMU-Staatssekretär Florian Pronold auf der Deponie Vereinigte Ville in Erfstadt bei Köln eine Selbstverpflichtungserklärung. Pronold sicherte im Gegenzug finanzielle Unterstützung des Bundes zu.
Durch frühere Maßnahmen, insbesondere durch das seit 2005 geltende Ablagerungsverbot für unbehandelte Abfälle, ist es in Deutschland gelungen, die Emissionen der Deponien seit 1990 von 34,8 Mio t CO2-Äquivalente bereits auf 8,4 Mio t im Jahr 2016 zu reduzieren.

Abfall/Abwasser-Sektor drohte Klimaschutzziel zu verfehlen

Gleichwohl drohte der Sektor Abfall/Abwasser das im Klimaschutzplan 2050 aufgestellte Zwischenziel zu verfehlen. Demnach müssen die Sektoremissionen bis 2030 auf 5 Mio t reduziert werden. 2016 hatte der Sektor Abfall/Abwasser jedoch insgesamt noch 10,5 Mio t CO2-Äquivalente emittiert. Weitere Anstrengungen waren daher nötig.
Wie Haeming erläuterte, ist es in intensiven Gesprächen zwischen InwesD und BMU gelungen, technische Wege zu finden, wie Restemissionen der Deponien noch weiter und vor allen Dingen schneller reduziert werden können. So soll die Gasfassung auf den vorhandenen Deponien noch weiter intensiviert und Deponien mit nur noch geringer Gasproduktion belüftet werden, in dem über Gasbrunnen Luft in den Deponiekörper eingeleitet wird. Dies bewirkt, dass sich die organischen Abfälle aus früherer Ablagerung schneller zersetzen und somit die Produktion des Klimagases Methan deutlich reduziert. Methan ist 28-mal klimaschädlicher als CO2.
Mit den angestrebten Einsparungen von zusätzlich einer Million Tonnen CO2-Äquivalent sollen die Emissionen der Deponien nun bis 2030 auf 4,5 Mio Tonnen und damit sogar unter das Klimaschutzziel für die Abfallwirtschaft gesenkt werden. Sollte die Selbstverpflichtung allerdings nicht erfolgreich verlaufen, kündigte das BMU ordnungsrechtliche Maßnahmen an.
Laut Haeming fehlen den Kommunen und Gebietskörperschaften für die bevorstehenden Aufgaben jedoch die finanziellen Mittel. So wurden für die genannten Maßnahmen in der Vergangenheit keine Rückstellungen gebildet, weil die heutigen Anforderungen damals nicht bekannt waren. Beide Maßnahmen sollen daher vom Bund bezuschusst werden. BMU-Staatssekretär Pronold sicherte den Deponiebetreibern eine Förderung von insgesamt 62 Mio € zu, die über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) bereit gestellt werden sollen.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

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    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

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    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

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    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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