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AEB: Hinweise auf möglichen Teilverkauf verdichten sich

Die Hinweise auf einen möglichen Teilverkauf des MVA-Betreibers AEB in Amsterdam verdichten sich. Das NRC Handelsblad und weitere niederländische Medien berichteten Ende vergangener Woche unter Berufung auf kommunale Quellen, dass zumindest ein Teilverkauf von AEB Amsterdam wahrscheinlich sei. Die Stadt wolle die für eine Sanierung des Unternehmens mindestens erforderlichen 100 Mio € nicht investieren, hieß es.
NRC zufolge will der Stadtrat kurzfristig einen Minderheitsanteil von 20 bis 40 Prozent für einen symbolischen Preis veräußern. Der Stadt drohen laut dem Bericht bei einer Privatisierung Verluste von bis zu 250 Mio €, weil sie Darlehen über 108 Mio € an AEB ausstehen habe und den Buchwert des Unternehmens von 145 Mio € abschreiben müsse.

Suez wiegelt ab: kein Interesse an einer Übernahme der AEB

Der niederländische Ableger des Umweltkonzerns Suez wäre im Falle eines Verkaufs nicht an einer Übernahme der AEB interessiert. Wieger Droogh, CEO des Unternehmens, begründete das vergangene Woche in einem Interview mit dem Radiosender BNR unter anderem mit der Strategie von Suez und dem technischen Zustand der AEB-Anlagen. Droogh verwies ebenfalls auf die Verschlechterung der Rahmenbedingungen durch die geplante Ausweitung der niederländischen Müllverbrennungssteuer auf importierte Abfälle.
Die Stadt Amsterdam als Eigentümerin AEBs bestätigte in einem Überblick über den Sachstand, dass Untersuchungen für einen möglichen Verkauf des Unternehmens durchgeführt würden. Möglich seien verschiedene Optionen, darunter der Verkauf eines Teils oder aller Anteile oder der Verkauf einzelner Unternehmensteile. Potenzielle Kaufinteressenten vermutet die Stadt sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor.
Einen ausführlichen Artikel inklusive der potenziellen Käufer der AEB lesen Sie in Ausgabe 36/2019 von EUWID Recycling und Entsorgung. Das E-Paper der aktuellen Ausgabe steht hier zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

    Mehr erfahren
  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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