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Stoffliche Verwertung von Altreifen nimmt weiter zu

Das stoffliche Recycling von Altreifen in Deutschland hat erneut zugenommen, während die thermische Verwertung weiter rückläufig ist. Nach Zahlen des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie lag die Gesamtmenge an Altreifen 2018 insgesamt bei 583.000 Tonnen. Das ist geringfügig weniger als im Vorjahr.
Während von den im Jahr 2018 angefallenen Altreifen mit 196.000 Tonnen knapp 34 Prozent thermisch verwertet wurden, liegt die Quote der stofflichen Verwertung mittlerweile bei gut 66 Prozent. Mit 236.000 Tonnen wurde der größte Anteil hiervon zu Granulaten und Gummimehl verarbeitet. Weitere wichtige Formen der stofflichen Altreifenverwertung sind unter anderem die Wiederverwendung von Karkassen mit 27.000 Tonnen und der Export von runderneuerten Reifen, der sich auf 49.000 Tonnen belief.
In der Diskussion um ein Verbot von Reifengranulat für Kunstrasenplätze mahnte der technische Geschäftsführer des Verbandes, Stephan Rau, dass es kontraproduktiv sei, Produkte aus recycelten Altreifen ohne belastbare Faktenbasis pauschal zu verurteilen. Die in einer Studie genannten Angaben über die Austragung kleiner Granulatkügelchen in die Umwelt seien fehlerhaft. So habe bereits der zuständige DIN-Normenausschuss darauf hingewiesen, dass die Datenbasis dieser Untersuchung falsch sei.
Der WdK-Geschäftsführer warnte deshalb vor einer pauschalen Verurteilung von Recyclingprodukten aus Altreifen ohne solide Grundlage. Erforderlich sei vielmehr eine Förderung der Kreislaufwirtschaft, wie sie auch im Koalitionsvertrag von Union und SPD vereinbart wurde.

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